Folge 98: Liebevoller Dauerbeschuss – wenn Mütter es nur gut meinen
Shownotes
Mütter wollen meistens nur das Beste für ihr Kind. Doch wann wird Fürsorge zu Kontrolle – und wann fühlt sich liebevolle Kommunikation plötzlich wie Dauerbeschuss an?
In dieser Folge von „Leicht gesagt“ spricht Nicole Staudinger über mütterliche Einmischung, positive Kontrollverluste und die Frage, ob Mütter wirklich übergriffig sind – oder ob hinter ihrem Verhalten vor allem Liebe, Sorge und der Wunsch nach Sicherheit stecken.
Es geht außerdem um die Momente im Alltag, in denen wir innerlich auf Reset drücken müssen: alte Gedanken löschen, Situationen neu bewerten und entscheiden, was gerade wirklich wichtig ist. Denn gute Kommunikation ist nicht immer bequem. Manchmal muss man auch durch schwierige Gespräche hindurch – schließlich kann man nicht duschen, ohne nass zu werden.
Mehr Informationen zu NIcole Staudinger unter www.nicolestaudinger.de
Transkript anzeigen
00:00:05: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Leicht gesagt, der Podcast rund um das Thema Kommunikation.
00:00:11: Mir gegenüber sitzt meine Sferingspartnerin.
00:00:13: Angie, hi!
00:00:14: Und wir beschäftigen uns alle zwei Wochen rund ums Thema mit dem Thema Kommunikation.
00:00:20: So auch heute.
00:00:21: Wir lesen eure Fälle vor die ich nicht kenne aber die Angie sehr wohl, d.h.
00:00:24: die Angie liest sie mir jetzt vor Ich mache Notizen und versuche da einigermaßen schlauen Senf zuzugeben.
00:00:30: So sieht das aus.
00:00:31: Ihr schreibt uns immer ganz fleißig an hallo atnickollstaulinger.de, tut das auch weiter gerne.
00:00:37: und ja wir sind heute was soll ich sagen bei Folge Achtundneunzig Nicole?
00:00:40: Hör doch auf!
00:00:41: Bei Achtundeunzig Grad auch.
00:00:45: Nee nicht ganz es sind so Zwei-Dreißig.
00:00:46: Ja
00:00:47: bei Achtundenneunzig Grad hier im Büro also falls wir dann noch schwitzen im Juli wovon ja auszugehen ist wir fühlen es hier schon mal vor.
00:00:54: Auf
00:00:54: jeden Fall.
00:00:55: Wir fangen auch an mit Feedback.
00:00:57: Auch da habe ich den Namen jetzt einfach mal geändert.
00:01:00: Es ist ja immer so, ihr schreibt uns mit Klarnamen.
00:01:02: Wir ändern die Namen und es hat der Marc geschrieben – mit Feedback ein Mann was nicht so häufig vorkommt Nikoll.
00:01:07: Liebe Andi, liebe Nikoll vor ein paar Wochen habe ich mich schon einmal für die Impulse aus Time for Tacheles bei euch bedankt.
00:01:13: Seitdem haben sie bei mir weitere Wellen geschlagen!
00:01:17: Für mich ist Tachelles vor allem... Eins, Klarheit.
00:01:19: Und ich glaube inzwischen das Klarheit etwas ist, dass uns an vielen Stellen verloren gegangen ist.
00:01:23: Sie ist nicht immer angenehm manchmal enttäuscht sie, manchmal tut sie weh aber sie beendet wenigstens diese endlosen Frustrations- und Empörungsschleifen die entstehen wenn niemand sagt was eigentlich Sache ist.
00:01:32: Er sagt noch mal ein bisschen was zu sich.
00:01:34: Er ist zweiundvierzig, kommt aus dem kleinen Dorf bei München und der war die erste in der Familie mit Abitur und Studium und vielleicht hat er sich auch deshalb nie zu einer Welt zugehörig gefühlt.
00:01:45: Und er ist dann quasi gegangen durch eine Skaterkultur und eine etwas rauere Sprache.
00:01:51: und worauf ich eigentlich jetzt hinaus will?
00:01:53: Ich habe es ein bisschen abgekürzt Schreibt der Mark, was ich rückblickend spannend finde.
00:01:57: Unsere Sprache war manchmal hart aber völlig egal wo jemand herkam woran er glaubte wen er liebte oder welches Geschlechter hatte das spielte bei uns schlicht keine Rolle.
00:02:05: daraus ist einer meiner wichtigsten Werte entstanden und zwar nicht jeder Mensch ist gleich Aber erstmal ist jeder mensch gleichwertig.
00:02:12: Er arbeitet heute als Senior Manager in einer Tech Beratung Und es für die Entwicklung von rund siebzig Kollegen und Kolleginnen verantwortlich Und wenn ich ehrlich bin, schreibt der Marc.
00:02:21: Hat sich meine Kommunikation in den letzten zwanzig Jahren natürlich weiterentwickelt vor allem durch meine Frau.
00:02:26: Niemand hat mich dabei mehr geprägt als sie.
00:02:29: Gleichzeitig habe ich mir beruflich wahrscheinlich auch etwas zu viel von dieser weich gespülten Businesssprache angewöhnt.
00:02:34: Was euer Podcast bei mir ausgelöst hat, ist die Erinnerung daran das Klarheit und Respekt keine Gegensätze sind.
00:02:40: Dass man Dinge klar ansprechen kann ohne Menschen abzuwerten.
00:02:43: Und dass Menschlichkeit nicht bedeutet Konflikten aus dem Weg zu gehen.
00:02:46: Gerade im Beruf merke ich aktuell wie viele Missverständnisse Enttäuschungen und Frustrationen daraus entstehen, dass Erwartungen nicht ausgesprochen werden und niemandem Mut hat den eigentlichen Punkt anzusprechen.
00:02:54: Deshalb habe ich nur eine Forderung an euch.
00:02:57: Bitte bringt endlich einen Warnhinweis an!
00:03:00: Im Buch im Podcast eigentlich überall.
00:03:02: Euer Mindset ist schlicht ansteckend.
00:03:04: Wer euch zu lange zuhört, fängt plötzlich an Dinge anzusprechen die er vorher geschluckt hätte.
00:03:09: Das macht nicht jedes Gespräch einfacher und definitiv nicht jedes Leben stressfreier aber ehrlicher Und am Ende auch besser.
00:03:15: Deshalb danke ich Euch von Herzen.
00:03:16: Ihr habt etwas wieder freigelegt das unter vielen Jahren Business-Sprech ein Stück weit verschüttet war.
00:03:21: Euer Podcast schenkt mir immer wieder eine Gewissheit dass dieser Weg zwar oft verdammt anstrengend ist Aber trotzdem der richtige.
00:03:29: Wir gucken uns beide ganz entsetzt an, lieber Marc.
00:03:32: Weil danke jetzt auch mal so ne?
00:03:34: Ja
00:03:35: aber wie nett!
00:03:35: Wie nett ein Warnhinweis.
00:03:38: ja Achtung Klarheit Klarheit droht ja.
00:03:42: wahrscheinlich meinte damit insbesondere unsere Folgen wo wir sehr oft unbequem
00:03:47: waren.
00:03:47: Ja und wo wir eben immer wieder auf den Punkt kommen dass es eigentlich keinen Weg daran vorbeigeht an Klarheit.
00:03:53: also wir sind ja selten das wir so zwischen weh gewählen zwischen erstmal seicht Klar, sondern den direkten Weg wählen.
00:04:00: Man glaubt ja wenn man keine Entscheidung trifft oder es nicht sagt dass das besser wird.
00:04:04: und das ist halt nicht so.
00:04:06: du kaufst halt automatisch was ein
00:04:08: Ja.
00:04:08: deshalb nochmal danke für dieses schöne Feedback.
00:04:13: uns hat die rosa geschrieben mit dem betreff Schlagfertigkeit mit Kindern üben Fragezeichen.
00:04:18: Hallo Nicole hallo Angie.
00:04:19: ich bin begeisterte Hörerin eures Podcasts und schätze eure Tipps für eine gelungene Kommunikation sehr.
00:04:24: Ich bin Grundschullehrerin und liebe meinen Job wirklich sehr.
00:04:27: Ich bin unheimlich gerne mit den Kindern zusammen und lerne gemeinsam mit ihnen!
00:04:30: Schon vor eurem Podcast habe ich versucht, den Kindern sprachliche Werkzeuge für schwierige Situationen mitzugeben.
00:04:37: Wenn beispielsweise jemand den Mittelfinger zeigt, rate ich den Kindern mit einem Lächeln im Gesicht zu sagen – dein Finger ist echt schön vielleicht lackierst du ihn beim nächsten Mal?
00:04:46: Beide Kinder lachen dann….
00:04:48: Ist das passend oder eher grenzwertig?
00:04:50: Ich möchte ja auch kein Kind bloßstellen und nicht ins Lächerliche ziehen.
00:04:53: Eine sachliche Besprechung bezüglich des Mittelfingers führe ich dann mit dem Kind, dass diesen gezeigt hat.
00:04:59: Heute habe ich eine ähnliche Situation.
00:05:00: Ein Kind sagte zu einem Mädchen du, hu, punkt, punkt!
00:05:04: Punkt!
00:05:04: Punkt!".
00:05:04: Ich habe dann zu dem Mädchen gesagt Ja da kannst Du darauf antworten, dass das inhaltlich schon mal nichts stimmen kann, da Du ja ein Mädchen bist und kein
00:05:12: Junge.".
00:05:13: Eine sachliche Besprechung bezüglich des Begriffs wird noch stattfinden, das ging nach Schulschluss leider nicht mehr.
00:05:18: Ich habe nachgelesen, dass Kinder im Alter von acht bis zehn Jahren ironisch und verstehen-und sprachlich soweit sind, dass sie selber spielerichtig damit umgehen können beziehungsweise es lernen könnten.
00:05:27: allerdings soll Schlagfertigkeit in diesem Alter ja dem eigenen Schutz dienen und niemanden beleidigen oder bloßstellen.
00:05:33: mich würde eure Perspektive dazu riesig interessieren.
00:05:36: wie sieht hier Wie seht ihr meine bisherigen Ansätze und was meint ihr, wie man Kindern Schlagfertigkeits als Schutzschild beibringen kann?
00:05:43: Ohne dass es im Gegenangriff ausartet.
00:05:46: Ich würde mich riesig freuen wenn ihr mein Thema im Podcast mit aufgreifen würdet!
00:05:50: Ach liebe Rosa ich freue mich so sehr über die Nachricht.
00:05:52: und jetzt müssen wir ehrlich sagen sie reiht sich ein in eine Vielzahl von Nachrichten dem wir von Lehrkörpern bekommen...
00:06:00: In den letzten sechs Monaten muss man sagen das ist auffällig ja
00:06:05: und wir kommen dem.
00:06:06: Ich kann dem kaum gerecht werden.
00:06:08: Wie lange haben wir dieses Thema da liegen?
00:06:12: und es ist so.
00:06:13: am allerliebsten würde ich natürlich jede Schule besuchen, gar keine Frage.
00:06:17: Ihr wisst aber selber wie das Schulsystem organisiert ist.
00:06:20: Das ist unglaublich schwer.
00:06:23: der Reihe nach Ich finde, bleiben wir bei der Rosa und ganz konkret mit dem Mittelfinger.
00:06:28: Ich finde den total schön, lassen sie mal lagieren ich find's großartig.
00:06:31: Das ist mega oder?
00:06:32: Ich finds' totall
00:06:33: super!
00:06:33: Kann man sich auch im Müller erwachsenen Leben dann kann man sich das auch merken.
00:06:36: Absolut
00:06:36: absolut und ich möchte dazu eine kleine Anekdote von unserem Küchentisch berichten.
00:06:40: als ich war vor zwei Wochen war dass da haben meine Jungs sich so ein bisschen gekebbelt am Frühstückstich und der Konstantin zeigt dem Max
00:06:48: auch
00:06:49: Nicht den Mittelfinger, sondern den Ringfinger.
00:06:51: So ganz stolz zeigt er ihn so richtig... Alter und zeigt ihm so den Ring-Finger!
00:06:57: Und ich sage Schatz falscher Finger und er guckt mich an und sagt damit du nicht meckerst.
00:07:04: Quasi
00:07:05: alternativen Finger?
00:07:06: Jaa!
00:07:06: Er hat also direkt schon den alternatifen Finger gezeigt.
00:07:10: Das ist doch mega und wir mussten alle so lachen.
00:07:12: und Rosa genau darum soll es gehen.
00:07:15: Schlagfertigkeit ist keine Waffe Es ist ein Instrument.
00:07:19: Das habe ich letzte Mal schon gesagt und ich möchte es wiederholen.
00:07:22: Es ist nichts, um andere bloßzustellen und ich halte das für genau den richtigen Angang auch bei diesem wirklich schlimmen Begriff mit hohen Punkt-Punk-Punkt dass man da sagt, das stimmt ja fachlich schon nicht weil du ein Mädchen bist Und dann eher die Kinder im Nachgang nochmal ernst nehmen und sagen Ich hab hier jede Menge Wut gespürt bei dir und die darf auch sein.
00:07:41: Lass mal überlegen wie wir die anders ausdrücken können als darüber.
00:07:45: So jetzt zu der grundsätzlichen Frage Wie man das üben kann.
00:07:49: Was soll ich da jetzt für Tipps geben, die jetzt wirklich allgemein gültig in so einen Schulalltag passen?
00:07:55: Wir sind jetzt hier in der Grundschule.
00:07:56: Hat die Rosa geschrieben.
00:07:58: Ich glaube ein offenes und gepflegtes Miteinander Und vielleicht zwischendurch mal so Übungs-Sessions zu machen, da würde ich in diesem Fall wirklich Chatchi-Petit vielleicht zur Hilfe bitten und sagen mit welchen Ausdrucken werfen die Kinder um sich?
00:08:12: Wie können wir das gemeinsam üben?
00:08:13: oder du lässt die Kinder auch mal fragen.
00:08:15: Oder fragst sie Kinder was sind das denn so für Sachen wo ihr gerne Schlag fertig wird?
00:08:20: Ich habe jetzt nicht so viel Bezug zum Schulalltag.
00:08:22: Du bestimmt noch mehr über deinen Sohn als ich kriege das ja wenn nur über Social Media mit weil ich da in der Tat einigen Lehrernfolge, die sich das schon zur Aufgabe gemacht haben und wir haben ja auch selber schon oft darüber gesprochen.
00:08:34: Wir beide über dieses Thema.
00:08:35: wie wir das angehen sage ich gleich noch was zu.
00:08:38: Ich glaube, da brauchst du gar nicht GPD-Fragen.
00:08:40: Ich glaube das ist so ein krasser Alltag.
00:08:42: Da brauchst Du nur mal ein paar Notizen machen was Du am Tag oder auf dem Pausenhof um die Ohren geschmissen bekommst.
00:08:47: Das ist relativ eindeutig und auch krasst die Lage.
00:08:53: Ja und weißt Du was ich mir so wünschen würde?
00:08:55: Und deswegen nochmal wenn wir das Thema angehen ihr Lieben!
00:08:58: Es soll keine Entschuldigung sein es geht bei uns.
00:09:01: Wir haben momentan so viel auf unserer To-do Liste dass wir gucken müssen wo wir dran kommen.
00:09:05: Nur Schlagfertigkeit reicht auch den Kindern nicht.
00:09:07: Nein, das muss ja auch ein Gesamtkonzept sein!
00:09:09: Auch da wird gute Kommunikation.
00:09:11: meines Erachtens nach sollten die Kinder frühzeitig lernen wie wir Konflikte lösen können.
00:09:15: Kommunikationstraining bekommen mit in den Schulalltag zu integrieren?
00:09:20: Wenn ich da wann sonst...
00:09:22: Gerne auch ersetzen andere Fächer.
00:09:24: Ja absolut.
00:09:25: Gut du ganz ehrlich das denke ich mittlerweile so oft Ich gehe dann nur von unserer Schule aus soll kein Dissen sein.
00:09:33: Aber was müssen unsere Kinder in Zukunft können, Angie?
00:09:37: Die müssen sich wahrscheinlich die nächsten Jahre ihres Berufslebens viertausend siebenhundertdreizehn Mal neu erfinden weil die Welt sich immer wieder neu dreht.
00:09:46: Die Zeiten dass Sie mal einen Beruf lernen und darauf dann arbeiten das ist vorbei.
00:09:50: Das heißt die einzige Aufgabe was die Schulen meine sehr achten Snack noch haben ist dass die Kinder für ihr ganzes Leben lang Bock am Lernen haben Und das, was die Schule gerade macht ist genau das
00:10:02: kaputt.
00:10:02: Ja und das Thema Selbstwahrnehmung ist ja auch ganz oft schon die Basis unserer Themen.
00:10:06: Ich glaube auch dass zu dem Thema neu erfinden musst du über das Thema eigene Identität und damit meine ich nicht geschlechtliche Identität oder sowas.
00:10:14: Das ist auch empfehlen dieser Altersgruppen natürlich extrem großes Thema.
00:10:18: aber dieses Thema wer bin ich eigentlich später im Erwachsene da sein?
00:10:22: Also wer bin in meinem Beruf?
00:10:24: Wer möchte ich sein?
00:10:25: Ja, wie komme ich da dran?
00:10:28: Auch Resilienzzugänge und das was ich da so mitbekommen sind.
00:10:33: Das bitte nimmt es mir nicht krumm aber es sind sehr häufig ältere Lehrkräfte Die jetzt wirklich die letzten Jahre bis zur Rente das Ganze absitzen und die Kinder sitzen das in der Klasse ab, dass ich manchmal echt schon überlegt habe.
00:10:47: Also da können wir die Zeit wirklich besser nutzen um da kommunikativ und Resilienz mehr zu stärken und den Kindern eine andere Haltung zu sich und dem Leben mitzugeben.
00:10:59: Wäre es nicht ein Zusammenspiel wie bei vielen Dingen zwischen Eltern?
00:11:03: Ja natürlich!
00:11:04: Ich sehe das Thema eher... Als erstes im Elternhaus angesiedelt.
00:11:08: Ja,
00:11:08: selbstverständlich!
00:11:09: Aber ich kann ja im Elternhaus predigen wie ich will.
00:11:11: die Kinder sind zwischen sechs bis neun Stunden in der Schule anschehen.
00:11:14: Das ist ein wesentlicher
00:11:15: Teil.
00:11:15: Ich meine das Thema gute Kommunikation auch in dem Familienleben schon so zu installieren damit es nicht mehr ganz soweit weg ist von dem was in der schule passiert.
00:11:23: und da versuche ich ja nun seit über zehn jahren den hebel den ich habe zu nutzen und immer wieder skills den eltern mitzugeben.
00:11:30: wir können jetzt gespräch kommen mit den kindern und deswegen ist es so großartig wenn die rosa fragt nicht ins Gespräch kommen mit den Kindern zu diesen Themen.
00:11:40: Also, liebe Rosa ich glaube du bist mit diesem Podcast gar nicht so verkehrt aufgestellt.
00:11:44: wenn du es vertiefen willst guck sie dir nochmal die Schlagfertigkeit an.
00:11:47: und auch leicht gesagt Ich habe übrigens gesehen diese beide jetzt auf Spotify das ist auch relativ neu Ah, die hör ich.
00:11:53: Ja, zumindest im Profizugang sind die bezahlten Zugangs kostenfrei und dann kannst du mal überlegen wie du das in deinen Schulalltag mit einbauen willst dass man den Kindern auch einen Gespür dafür gibt.
00:12:04: wann ist eigentlich Schlagfertigkeit gefragt?
00:12:07: Wann darf ich hier wirklich in die Konfliktlösung reingehen?
00:12:09: Und wie kann nicht meine Stimme erheben wenn ich sehe dass ein Klassenkamerad blöd angegangen wird?
00:12:14: Das ist ja dann die dritte... Das ist die Kür, das ist dann Time for Charles.
00:12:19: Wir haben schon darüber gesprochen, Nicole.
00:12:20: Das wäre das Thema definitiv irgendwann mal intensiver angehen, da wir schon gesagt sind auf unserer To-do Liste.
00:12:25: Aufgrund dieser wirklich viel Zahl an Einsendungen jetzt nicht nur für den Podcast muss man sagen auch anfragen bei dir als Trainerin ja?
00:12:32: Das kriegen wir ja auch.
00:12:33: alles zu diesem Thema Workshops für Schulen etc.
00:12:37: überlegen wir gerade wie wir das eventuell mal im Ansatz so wie Nicole es gerade beschrieben hat vielleicht mal abdecken können.
00:12:43: Das dauert aber noch ein bisschen.
00:12:45: Ja,
00:12:45: und sollten hier vielleicht Menschen aus Ministerien zuhören?
00:12:49: Ich weiß es ist natürlich Länder geregelt, man kann ja mal irgendwo anfangen.
00:12:52: Sollten jetzt hier Menschen aus Ministerien zu hören, Bildungsministerien die sagen Mensch das Thema hatten wir auch schon auf der To-do-Liste bitte schreibt uns da finden wir einen gemeinsamen Weg.
00:13:00: nur weil es eben Ländersache ist und jede Schule selber organisiert ist wäre das sehr klein teilig wenn wir da die Eingänge suchen Definitiv
00:13:09: als Programm angelegt eine Hilfestellung zu geben.
00:13:12: daran arbeiten wir ja schon, das meine ich.
00:13:14: Aber generell wenn ihr euch zu dem Thema mit uns austauschen möchtet beziehungsweise euch uns vielleicht schon eure Fälle mal einschicken wollt als Lehrerin, Eltern, Teil oder was auch immer vielleicht auch schon Schüler in einem gewissen Alter dann gerne jetzt schon schicken weil dann sammeln wir und basteln da mal ein Konzept?
00:13:32: Ja!
00:13:34: Uns hat Diana geschrieben.
00:13:36: Hallo liebe Nicole, hallo lieber Angie.
00:13:37: Ich bin thirty- vier Jahre alt lebe in Hamburg und habe eigentlich ein gutes Verhältnis zu meinen Eltern.
00:13:43: Betonung liegt auf eigentlich.
00:13:45: Ich fahre regelmäßig zu ihnen, wir telefonieren oft und ich weiß dass sie mich lieben aber jedes mal wenn ich dort bin werde ich wieder zwölf.
00:13:52: Meine Mutter begrüßt mich nicht mit schön das du da bist sondern mit du siehst aber müde aus.
00:13:57: dann kommt ist du genug?
00:13:59: willst du wirklich noch ein Stück Kuchen?
00:14:01: deine Wohnung ist bestimmt weder viel zu kalt du arbeitest soviel.
00:14:04: warum trägst Du die dünnen Schuhe?
00:14:06: Und so weiter und sofort.
00:14:08: Es ist wie ein liebevoller Dauerbeschuss, ich weiß dass sie das nicht böse meint aber bei mir kommt nicht Fürsorge an, du machst dein Leben nicht richtig.
00:14:17: Neulich saßen wir im Cafetisch und sie sagte vor meinem Vater Jana ist halt immer so empfindlich wenn man ihr was sagt.
00:14:23: Da bin ich kurz explodiert und habe gesagt vielleicht will ich einfach nicht dauernd bewertet werden.
00:14:28: Meine Mutter war sofort verletzt und meine meinte man darf ja gar nichts mehr sagen.
00:14:32: Danach war die Stimmung natürlich hinüber und ich war wieder die schwierige Tochter.
00:14:36: Das Blöde daran ist, ich kann selber schlecht ruhig bleiben, ich reagiere schnell genervt mit Augenrollen oder einem schnippischen Mama bitte!
00:14:42: Dann fühle ich mich danach schlecht weil sie ja nicht mein Feind ist.
00:14:47: aber ich merke wie mein Körper schon dicht macht sobald sie den Mund aufmacht.
00:14:51: Mein was will ich?
00:14:53: Ich will als erwachsene Frau gesehen werden.
00:14:55: Ich will nicht jedes Mal in die Rolle der Tochter rutschen, die sich rechtfertigen muss und gleichzeitig will ich meiner Mutter nicht das Gefühl geben sie dürfen mich nicht mehr lieben oder sich nicht kümmern.
00:15:03: wie sage ich?
00:15:05: Ich weiß dass du es gut meinst aber es fühlt sich für mich nicht gut an ohne dass Sie daraus ein dann sage ich eben gar nichts mehr macht.
00:15:11: ganz liebe Grüße im Voraus und macht weiter so eure Jana.
00:15:15: Liebe Jana!
00:15:23: Erwachsene Kinder, das kennen.
00:15:28: Wenn nicht sogar noch mehr!
00:15:30: Das ist so typisch und erst mal hat sie so wunderbar geschrieben.
00:15:34: man hört das ja quasi.
00:15:36: Und liebe Jana, du bringst ja dein Was Willig.
00:15:39: Du bringst alles mit!
00:15:40: Es steht in dem Satz drin.
00:15:42: Angie, bitte liest das noch mal... Wie sage ich genau diesen letzten Satz?
00:15:46: Also sie
00:15:46: sagt wie sage ich.
00:15:47: Ich weiß dass du es gut meinst aber es fühlt sich für mich nicht gut an ohne dass die daraus ein Macht eins macht.
00:15:53: Nein, klar.
00:15:53: Ohne dass sie daraus macht dann sage ich eben gar nichts mehr.
00:15:57: Das ist dein Satz.
00:15:59: Ja hat sie schon wieder selber erschrieben
00:16:00: Hat sie selber geschrieben.
00:16:02: Der muss jetzt an die Mama wenn es dir im verbalen Schwerfeld schreibt bis hier Würde ich wirklich dann als Schriftform machen.
00:16:09: und jetzt möchte ich nur mal... Und sie hat ja alles richtig.
00:16:11: Es ist ja nie böse gemeint, wissen wir ja alle!
00:16:14: Ich vermute die Mutter wenn die Mutter mit einer Freundin einen Kaffee trinken geht erzählt die Mutter unsere Jana, die hat ihr Leben im Griff.
00:16:23: das sage ich dir Die macht das alles tippitoppi.
00:16:26: Bei Dritten fällt es meistens den Eltern, insbesondere den Müttern um einiges leichter die Kinder in die Höhe zu loben als das bei den Kindern selber ist.
00:16:36: Darüber glaube ich müssen wir wirklich mit einer Psychologin reden woran das liegt?
00:16:40: Ich habe das Gefühl also wenn du mich fragst als Hobbypsychologin liegt es daran dass die Mütter manchmal Angst haben in der Bedeutungslosigkeit zu verschwinden und da möchten sie so wenigstens noch Teil das Leben sein und auch noch irgendwas dazu beitragen können, was für die Kinder noch wichtig ist.
00:16:58: Ist so meine
00:16:58: Theorie.".
00:17:01: Ja, und was sich vielleicht dann immer wieder je nachdem wie regelmäßig Diana ihre Eltern besucht, stelle ich mir vor dass sich ja ein paar Fragen sammeln.
00:17:10: also wenn man jetzt nicht jeden Tag Kontakt hat.
00:17:13: Man sieht es sich so zehn Tage nicht.
00:17:15: Kenne ich das nur bei meiner Familie?
00:17:17: Dass dann wie so einen Fragenhagel kommt Also so ein Emotionshagel direkt am Anfang, weil man nicht verpassen... also manchmal ist es sogar schon beim Aussteigen aus dem Aufzug bei uns in der Haustür.
00:17:28: Dass schon die ersten Fragen gestellt werden.
00:17:30: So dass das eigentlich Freude des Wiedersehens ist, die sehr komisch transportiert wird!
00:17:35: Und das sind welche Fragen.
00:17:36: so ähnlich wie Diana das kennt?
00:17:38: Ja
00:17:38: genau
00:17:41: ja.
00:17:42: und ich überleg gerade wenn ich so auf mich gucke sehe ich meine Kinder ja noch fast jeden Tag, aber manchmal sehen wir uns auch mal ein zwei drei Tage dazwischen nicht.
00:17:54: Ich würde dazu neigen wenn ich mir nicht selber auf die Zunge beißen würde.
00:18:02: Ich glaube, und deswegen meine ich.
00:18:03: Ich glaube das ist was Natürliches!
00:18:05: Und ich muss mich da jedes Mal selber reglementieren, dass nicht zu machen sondern am Anfang andere Fragen entweder Fragen zu stellen oder wir haben ja unser Ritual wenn ich nach Hause komme ich gehen mit den Kindern immer gemeinsam eine Runde um dem Blog und da lasse ich die immer erzählen bevor ich irgendwas frage oder bevor ich irgendetwas kommentiere was mir vielleicht negativ auffallen könnte.
00:18:28: Das schlucke ich die ersten drei bis vier Stunden komplett runter, aber ich muss mich da reglementieren.
00:18:33: Wenn ich das nicht schaffen würde, wäre ich genauso wahrscheinlich wie Janas Mutter und das ist... Deine
00:18:40: Mutter auch so mit ihr?
00:18:44: Nein!
00:18:45: Ihr habt
00:18:45: ja auch täglich Kontakt glaube ich.
00:18:48: Ja fast.
00:18:50: Fast
00:18:51: nein, aber Tippen, dass sie sich dafür auch auf die Zunge beißen muss.
00:18:55: Frag
00:18:55: sie mal!
00:18:56: Ja frag ich Sie mal... Oder Conny wenn du uns hört ihr unsere Folgen?
00:19:00: Das kann
00:19:01: ich dir gar nicht sagen.
00:19:01: meine Mutter schläft immer grundsätzlich ein bei Podcast.
00:19:04: Sie kann nicht gut Hörbüchern und so hören.
00:19:05: Aber doch nicht bei
00:19:07: uns?!
00:19:08: Meine Mutter hört jedes Interview natürlich im Radio und so ob sie unseren Podcast regeln.
00:19:11: Mama hörst du unserem Podcast?
00:19:12: Dann müssen wir Sie gleich mal anrufen.
00:19:17: Guck's mal an, wir machen jetzt ein Live-Anruf bei Conny.
00:19:20: Warte das ist ja witzig!
00:19:22: Das ist doch eine gute Frage ob sie eigentlich unserem Podcast hört.
00:19:29: Du musst nur direkt auf Lautsprecher schalten damit wir Sie hören
00:19:32: und näher ans Mikro.
00:19:39: Bitte warten Sie, Sie werden gleich verbunden.
00:19:42: Ach Conny geh doch jetzt mal dran.
00:19:45: Sie bestimmt schon wieder Objürg.
00:19:46: Ich gehe davon aus, ihr ruft vielleicht
00:19:47: zurück.
00:19:48: Wenn sie gleich
00:19:48: zurückruft, dann fragen wir sie... Ja das ist interessant!
00:19:52: Vielleicht können da alle Mütter mal in sich gehen und mal überlegen.
00:19:56: also ich glaube von der Haltung her liegt es immer daran nur wird's das Beste für das Kind und du glaubst dass diese Äußerung jetzt irgendwie besser macht?
00:20:02: Und wie gesagt, ich glaube niedrigschwellig ist es.. Wir haben uns halt viele viele Jahre gekümmert, wir mussten auf all das im Blick
00:20:07: kommen.
00:20:07: Genau diesen Zugriff auf Informationen, ganz neutral gesehen so dieses Versorger-Kind Also Eltern, Kind.
00:20:16: Und man will immer sicherstellen, dass es deinem Kind super geht.
00:20:18: Dass du genug gegessen hast und nicht in der kalten Wohnung sitzt.
00:20:22: Nur wenn das Kind selber ein Leben führt, hast du diesen Zugriff nicht mehr auf diese Kontrolle?
00:20:26: Ohne das Negativ?
00:20:27: Kontrollverlust!
00:20:28: Ja genau, Kontroll-Verlust aber im natürlichsten Sinne.
00:20:31: Absolut witzigerweise nimmt man das ja der Großmutter, die er häufig genauso ist.
00:20:36: Der nimmt man da ja nicht so krumm.
00:20:38: Also wenn da so eine Generation dazwischen ist, wenn die Oma dir sagt, Schatz natürlich isst du jetzt noch ein Stück Kuchen.
00:20:44: Eine Oma widerspricht man nicht.
00:20:46: Warum ist man mit dieser Generation Abstand als Kind etwas großzügiger?
00:20:51: Ja gute Frage!
00:20:53: Da müssen wir wirklich dann mal vielleicht nochmal die Frankatschirotät zu befragen, die sich ja viel auch mit Familienpsychologie auseinandersetzt.
00:20:59: Vielleicht hat die dann nochmal eine Antwort drauf
00:21:00: und vor allem wie man das irgendwie kommunizieren kann damit dass in die richtige Richtung geht.
00:21:07: Ja, liebe Jana.
00:21:08: Lange Rede, kurzer Sinn!
00:21:09: Meine Mutter ruft nicht zurück.
00:21:10: Na toll, die bekommt erst mal eine Anlage gesagt.
00:21:12: Sag ich euch... Wo
00:21:13: warst du?
00:21:15: Dein was will ich?
00:21:16: Hast Du selber geschrieben?
00:21:17: Du brauchst unsere Hilfe gar nicht.
00:21:20: Vielen vielen Dank für die tolle Schilderung.
00:21:22: Schreibt das der Mama so?
00:21:24: Ja und schön dass du das auch immer noch als wie hat sie es genannt?
00:21:28: irgendwie Liebes Liebes Labine oder so was genannt.
00:21:31: Lieber von
00:21:31: der Dauerbeschuss, genau.
00:21:34: Das ist auch schön dass das auch wenn du genervt und da kann ich ja so relating mit dem Augenrollen und generft sein und so.
00:21:40: das ist ein ganz
00:21:42: natürlicher Prozess
00:21:44: gegen über seinen Familienmitgliedern.
00:21:46: So wir gehen weiter zu Elisa.
00:21:49: die hat uns geschrieben.
00:21:49: depth vom Dienst Kommunikationsfrage.
00:21:52: Liebe Nicole, lieber Angie.
00:21:53: Nachdem ich verschiedene Seminare von Nicole besucht habe bin ich auf euren Podcast aufmerksam geworden und suchte eure Folgen.
00:21:59: Ich nehme aus jeder Folge einen persönlichen Input mit.
00:22:02: Danke dafür!
00:22:03: Leider hab' ich derzeit vermehrt das Gefühl der Ratlosigkeit und das Bedürfnis euch beiden ein paar Zahlen zu schreiben.
00:22:08: Ich bin neunzwanzig Jahre alt und habe meine berufliche Karriere im öffentlichen Dienst mit einer Ausbildung begonnen.
00:22:14: Schnell habe ich gemerkt dass es nicht das berufliche Ende gewesen sein soll.
00:22:17: Mein großes was will war also Weiterentwicklung und der große Wund, intellektuell gefordert zu werden.
00:22:23: Deshalb habe ich mich vor drei Jahren für ein Fernstudium entschieden.
00:22:26: Kurz vor Beginn des Fernstudiums wurde in meinem Tätigkeitsbereich leider eine Stelle bekannt was für mich zur Schlussfolgerung hatte ordentliche Überstunden zu kloppen.
00:22:35: Zusätzlich das Studium.
00:22:36: dieses Pensum hat für mich die letzten drei Jahre Geprägt, wahnsinnige Disziplin bedeutet das.
00:22:42: Ich musste zurückstecken und ja auch die eine oder andere Träne ist sicherlich geflossen – all good!
00:22:47: Ich wusste ja wofür.
00:22:48: Ich würde behaupten dass ich mir vor allem durch meine Arbeitsweise und mein wahnsinniges Engagement ein hohes Ansehen erarbeitet habe gleichzeitig aber auch oftmals ausgenutzt wurde.
00:22:58: Ja regelrecht Depf vom Dienst auf dem Stirn stehen hatte.
00:23:01: Ganz nach dem Motto Die Elisa macht es schon.
00:23:03: Nun stand für mich nach dem Studium die letzte Hürde vor Wechsel des Dienstposten an, das große Auswahlverfahren welches ich vor einigen Wochen erfolgreich bestanden habe.
00:23:12: Also heißt es für mich bald endlich meine Zelte auf der alten Stelle abzubrechen und die neue Stelle mit mehr Verantwortung einzutreten.
00:23:19: Es ist so dass ich gerne in der Nähe meines Heimatortes bleiben würde sodass für mich eine neue Stelle geschaffen wurde In Zuständigkeit alter Chefin in ähnlichen Aufgaben bereichen.
00:23:29: Diese weiß natürlich um meiner Arbeitsweise und mein Dasein.
00:23:31: Das führt mich allerdings auch zu meinem Problem.
00:23:34: Es wird hinter meinem Rücken alles für einen neuen Dienstantritt geplant, getuschelt, getüftelt und über meinen Kopf hinweg entschieden.
00:23:41: Ja im öffentlichen Dienst lebt man leider getreu dem Motto Man redet über dich und nicht mit dir.
00:23:46: Ich kann mit einer solchen Mentalität super schlecht umgehen.
00:23:49: ich bin genervt freue mich gar nicht auf die neue Stelle weil ich nicht angehört oder einbezogen werde.
00:23:54: Es ist für mich jetzt auch leider deutlich ersichtlich, dass meine alte Chefin nicht aus gutem Willen für mich handelt.
00:24:00: Hier geht es leider nur im persönlichen Profit – Selbstdarstellung.
00:24:03: Macht Missbrauch und vieles mehr!
00:24:05: Sie kommuniziert regelrecht die Elisa kommt und dann wird hier alles besser, die Kanja hier die Brände löschen.
00:24:11: Man muss dazu sagen das ich leider aufgrund der Strukturen am öffentlichen Dienst gerade nicht befugt bin zu sagen Ich möchte diese Stelle nicht.
00:24:19: Denn dann gibt's gar nichts für mich.
00:24:22: Gleichzeitig wurde ich behaupten, dass ich meinen was willig gut definieren kann.
00:24:27: Ich möchte auf der neuen Stelle ankommen mein Dienst leisten vor allem aber mit Freude zur Arbeit kommen und nicht ausgenutzt werden denn schließlich habe ich jetzt etwas wofür ich drei Jahre so unglaublich hart gearbeitet habe.
00:24:37: Ich weiß nur leider nicht mehr wie ich mich am besten positioniere um wirklich zu präsentieren.
00:24:42: bis hier und nicht weiter.
00:24:44: Gerade habe ich das Gefühl, dass persönliche Befindlichkeiten auf meinem Rücken ausgetragen werden.
00:24:49: Wie schaffe ich es klar zu kommunizieren?
00:24:51: Dass sich nicht so mehr mit mir umgehen lasse.
00:24:53: Schaffe ich Klarheit mit einem deutlichen Gespräch zum neuen Dienstantritt?
00:24:57: Fragezeichen?
00:24:58: Ja, schaltet auch sehr gerne unbequempunkt.de an.
00:25:02: Sicher liegt es vielleicht auch an meinem Selbstwert weil ich's ja auch irgendwie bisher haben lassen.
00:25:08: Aber vielleicht habt ihr den einen oder anderen Rat der den Schalter in meinem Kopf endgültig fallen lässt.
00:25:14: Danke für eure Arbeit!
00:25:16: Wir müssen noch mal betonen, es sind thirty-eight Grad hier in diesem Raum, ne?
00:25:19: Nur so zur Info.
00:25:20: Es
00:25:21: ist ein bisschen schwer heute mit dem Vorliegen.
00:25:24: Ja deswegen, wir sind thirty eight Grad hier drin.
00:25:29: Ich habe zwei Gedanken.
00:25:30: Erstens öffentlicher Dienst ja schwierig Punkt.
00:25:34: und das zweite wenn ich das richtig verstanden habe die Elise hat diese Stelle noch nicht angetreten.
00:25:40: Nein
00:25:40: Da sind schon unglaublich viele Probleme vor dem ersten Arbeitstag.
00:25:45: Elisa, du darfst dich mal gerne auf Reset drücken
00:25:48: und mal gucken was da zuvor zu finden ist.
00:25:51: Richtig!
00:25:52: Das zweite Lied, das mir dazu so ein Fehl war also nach öffentlicher Dienst schwierig will ich auch gar nicht von der Hand weisen war ein dass es alles nur in meinem Kopf.
00:26:01: Bisher ist das nur in ihrem Kopf.
00:26:03: Es ist de facto alles so noch nicht bekommen.
00:26:06: Auf alle
00:26:06: Beurteilungen, ne?
00:26:07: Richtig!
00:26:08: Das habe ich mir aufgeschrieben die Elisa weiß schon sehr viel.
00:26:12: also ich sag nun mal so Sachen wie Machtmissbrauch.
00:26:15: nochmal öffentlicher Dienst.
00:26:17: da sind viele Probleme die mit Sicherheit also wirklich wirklich schwierig sind.
00:26:22: das will ich überhaupt nicht ignorieren.
00:26:25: Aber liebe Elisa, du bist da schon sehr, sehr voreingenommen bevor Du überhaupt in dieser ersten Stelle bist.
00:26:31: Mein Tipp an Dich wäre Resette Dich komplett!
00:26:34: Geh doch mal vom Grenzenlos Besten aus und vor allem bei Deinem Gegenüber vom grenzenlosen Wohlwollen.
00:26:41: Die Aussage die kann ja hier die Brände löschen könnte auch bedeuten dass man sich wahnsinnig auf dich freut.
00:26:47: stelle ich bitte komplett naiv dieser neuen Stelle mit ganz viel Vorfreude.
00:26:52: Und dann reden wir noch mal neu, was davon dann wirklich Realität ist?
00:26:57: Anders herum gefragt wenn sie so viel Gas gegeben hat und dadurch natürlich jetzt auch mehr Verantwortung bekommt.
00:27:04: Ist das ja mit einer Verantwortung verbunden dass man natürlich quasi Dinge übernimmt die mehr Bedeutung haben als vielleicht Dinge die man vorher gemacht hat.
00:27:17: Also wenn die Lehrchefin sagt, boah jetzt geil.
00:27:18: Jetzt habe ich da so eine Position und da kommt jemand hier schon richtig reingehauen in die letzten Jahre.
00:27:22: Und jetzt hat sie endlich den Schritt gemacht, freue ich mich drauf!
00:27:26: Ist das ja eigentlich auch vielleicht ein bisschen komisch?
00:27:28: Aber es ist ne Wertschätzung... Ich weiß wir hassen das Wort im Moment ein bisschen aber ...
00:27:33: Das meine ich.
00:27:34: Genau, dass das positiv gemeint sein kann!
00:27:36: Resetten bitte nicht schon Probleme am Horizont sehen die gar
00:27:39: nicht da sind.
00:27:40: Kannst
00:27:40: du das praktisch
00:27:40: für sie umschreiben?
00:27:42: was resetten?
00:27:42: Ich wüsste glaube ich nicht was.
00:27:44: wenn du zu mir sagst resette dich in Elisabeth Warren.
00:27:48: Was heißt das genau?
00:27:49: Den Kopf löschen unterscheiden was ist davon Realität?
00:27:53: was es sorge
00:27:54: und okay
00:27:55: so und sich dann eine komplett neue Brille aufsetzen Und diese Brille Es ist alles zu meinem Gunsten, es ist alles Gutbrille.
00:28:07: Jeden den ich jetzt sehe der handelt zu meinem Besten.
00:28:11: die Stelle wird geil vom grenzenlosen Optimismus ausgehen
00:28:15: und wie sie schreibt also Entscheidungs Vorbereitung selber zu treffen und so ist da wo du bist in den Strukturen gar nicht vorgesehen.
00:28:22: das ist halt öffentliche Dienst Das muss man halt sagen.
00:28:26: Sie weichen eigentlich
00:28:27: um diese Regeln, aber trotzdem ärgert sie total.
00:28:30: Total!
00:28:30: Wisst ihr das ist Duschen ohne Nasswerden?
00:28:33: Der öffentliche Dienst bringt mit Sicherheit sehr viele Vorteile für Menschen die danach suchen wie zum Beispiel Sicherheit.
00:28:40: Du bekommst da sehr viel Sicherheit, du bekommest pünktlich dein Gehalt, du wirst wahrscheinlich regelmäßig hochgestuft Wenn ihr das im Leben sucht, super der ruft meine Mutter an Ja bitte
00:28:49: komm jetzt mach
00:28:50: mal was dazwischen.
00:28:52: Guten Morgen Mama.
00:28:56: Ja, du bist gerade live vor uns im Podcast.
00:28:58: Hallo Pani!
00:29:01: Was wollten wir noch mal von dir?
00:29:02: Wir wollten eigentlich nur wissen ob du uns eigentlich hörst unser Podcast.
00:29:05: Hörst Du uns eigentlich im Podcast Mama?
00:29:07: Ich werde benutzt.
00:29:08: ja okay.
00:29:10: Du wirst jetzt gerade benutzt aber wir wollten von Dir wissen ob Du unseren Podcast hörst.
00:29:14: Also
00:29:14: ob Du die Folgen immer hörst?
00:29:16: Ja...
00:29:18: Jetzt
00:29:18: grade nicht.
00:29:20: Nee Grundsätzlich ob Du leicht gesagt hörst Ja, natürlich.
00:29:24: Ach tatsächlich?
00:29:25: Okay ja gut!
00:29:25: Dann ist da eine Frage in die... Also dann hör mal die nächsten Folgen ab Mitte Juli.
00:29:30: Da ist ne Frage für dich drin aber das würde ich hier jetzt zu weit führen.
00:29:35: Für mich persönlich.
00:29:37: Für dich ganz persönlich.
00:29:38: Wir besprechen die dann in einer der nächsten Folgenden.
00:29:40: Liebe
00:29:41: Grüße!
00:29:44: Ja natürlich, du bist hier live im Podcast!
00:29:49: Tschüss!
00:29:52: Das kannst du mit meiner Mutter nicht machen.
00:29:55: Öffentlichkeit geht ja für meine Mutter gar nicht.
00:29:58: Nein, nein, das ist ja... Ja, schuldigung!
00:30:00: Das war jetzt einfach sehr ähnlich.
00:30:03: So, sorry Elisabeth,
00:30:04: wir mussten kurz abschweifen aber ich glaube der Fall war auch durchbesprochen.
00:30:07: Der Fall
00:30:07: war noch
00:30:08: mal...
00:30:09: Ich guck gerade von wann?
00:30:11: Ja, das sind nur ganz frische E-Mails.
00:30:12: Ach so,
00:30:13: das wollte ich noch sagen dieses Duschen ohne nass werden nochmal wenn ihr euch für eine Laufbahn entscheidet in so einem Konstrukt und öffentliche Dienste sind Konstrukte.
00:30:20: Ihr bekommt dafür sehr viel.
00:30:23: Aber die Medaille hat zwei Sachen Die anderen sind festgefahrene Strukturen.
00:30:29: Das
00:30:29: war's für heute!
00:30:30: Wir danken euch fürs Zuhören,
00:30:32: tschüss!
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