Schlagfertikgeit mit Herz oder: Warum Tacheles auch liebevoll sein kann

Shownotes

In dieser Folge von Leicht gesagt sprechen Nicole und Angi über Schlagfertigkeit als echtes Business-Ritual: klar, präsent und trotzdem menschlich. Es geht darum, wie ehrliche Worte wirken können, ohne zu verletzen, und warum Tacheles manchmal genau dann besonders kraftvoll ist, wenn es liebevoll gemeint ist.

Außerdem greifen die beiden Feedback zu vergangenen Folgen auf und schauen darauf, was passiert, wenn Gespräche Reibung erzeugen. Denn manchmal entsteht genau daraus Wärme, Nähe und ein neues Verständnis füreinander.

Mehr zur Autorin & Kommunikationstrainerin: www.nicolestaudinger.de oder www.akademe-staudinger.de

Transkript anzeigen

00:00:07: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Leichtgesagt, der Podcast rund um das Thema Kommunikation.

00:00:12: Mehr wieder digital zugeschaltet meines Sparings-Partnerin Angie!

00:00:21: Na, man könnte denken wir sehen uns zu wenig in der Wissenzeit.

00:00:25: Das Gegenteil ist der Fall!

00:00:26: Wir sehen uns eigentlich im Moment sehr viel, würde ich denken aber wir kommen halt nicht zum Live-Podcast aufnehmen weil wir ja auch noch unseren wunderbaren Martin dafür brauchen und deswegen sehen wir uns im Moment mehr digital für diese Weise.

00:00:41: Nicole sitzt in der Eifel auf ihrem Hof bei Martin im Studio im schönen Podcaststudio in Köln Und wir dürfen über viele gute Feedback-Mails und Fälle quatschen, nur für die, die es noch nicht wissen.

00:00:56: Wir bereiten uns niemals gemeinsam auf diese Podcastaufnahmen vor!

00:00:59: Ich bekomme ganz viel Post von euch an.

00:01:01: halloethnicollstaudinger.de.

00:01:03: Schreibt uns gerne eure Themen, Kommunikationsfälle.

00:01:08: Auch da wo ihr die gute Kommunikation angewendet habt im Feedback.

00:01:11: das ist jetzt in letzter Zeit vermehrt der Fall dass ihr so mit Erfolgserlebnissen auf uns zukommt auch mit der Schlagfertigkeit.

00:01:18: Das finde ich auch super.

00:01:20: und jetzt kommen wir natürlich in die Sphäre wo die Leute auch immer schon oben reinschreiben Schlag Fertigkeit oder gute kommunikation.

00:01:26: leicht gesagt oder eben jetzt Time for Tachelis und das ist für mich nochmal das Stichwort.

00:01:31: Wir haben jetzt, wenn die Folge rauskommt so ungefähr Mitte Mai.

00:01:36: Das heißt das Buch ist jetzt sechs Wochen auf dem Markt.

00:01:39: Man hat ja immer ganz viel Aufregung vorher und dann ist es irgendwie auf den Markt und dann... Es ist auch ganz schnell dass wir es so verinnerlichen, ne?

00:01:48: Ich hab' jetzt schon das Gefühl schon drei Jahre da, das Buch als es nur mein Personal ist empfinden!

00:01:53: Wie ist denn bei dir der Frau bei Autorin?

00:01:57: Ja, genau so.

00:01:58: Du weißt ja dass ich das Buch eigentlich loslasse wenn ich es zu Ende geschrieben habe und zwischen zu Ende schreiben und veröffentlichen liegt ja noch mal ein halbes Jahr.

00:02:06: dann sagt der Verlag so wie wir wissen ja wann das rauskommt und denkst achja richtig du hast ja einen Buch geschrieben und dann gehe ich wieder zurück und tauche wieder ein.

00:02:14: Und jetzt nach sechs Wochen ist es schon.

00:02:18: also sagen wir mal so Ich freue mich So unglaublich Dass die Hoffnung die ich hatte so aufgegangen ist.

00:02:29: Wir haben ja ein bisschen mit einem Sturm gerechnet, der ist ausgeblieben und stattdessen bekam ich so tolles Feedback von so unglaublich gestandenen Menschen.

00:02:39: Von Menschen wo du eigentlich denkst die haben das Thema nicht mehr dass sie irgendwie arg vulnerabel in der Öffentlichkeit sind oder dass denen die Worte fehlen.

00:02:49: und genau von denen kam Feedback Und das hat mich ganz enorm gefreut, dass auch die mit diesem Buch noch was anzufangen wissen.

00:02:59: Ich habe aber auch das Feedback bekommen und ich finde, das muss man auch schon erzählen!

00:03:02: Ich hab ja nach zehn Jahren logischerweise recht viele Stammleserinnen... ...und wir sind hier auch gemeinsam älter geworden.

00:03:09: Und ich bin jetzt dainvierzig, werde vierundvierzzig.

00:03:11: Ich hab aber auch Stammleiseren, die sind jetzt vielleicht Ende sechzig?

00:03:15: Die können dann nicht mehr viel mit dem Buch anfangen, wenn die berufliche Laufwand vorbei ist.

00:03:22: Es scheint also insbesondere für Menschen, die noch mitten im Job stehen, hilfreicher zu sein als diejenigen, die schon aus dem Job leben raus sind.

00:03:33: Das finde ich jetzt nicht sonderlich überraschend!

00:03:35: Aber ich wollte es trotzdem mal erzählen.

00:03:37: Ich finde das super wichtig, das anzusprechen!

00:03:39: Weil das passiert halt einfach, ne?

00:03:41: Also das passiert über die Jahre und das passiert auch einfach bei so zehn Büchern.

00:03:45: Passiert das einfach also...

00:03:48: Und das muss auch passieren.

00:03:50: Das sage ich euch ganz explizit.

00:03:51: Ich darf da ganz kurz... Das muss auch passieren und ich sage es auch so deutlich hier gehen die waswilligs ein bisschen auseinander.

00:03:59: einen Verlag Völlig legitim wünscht sich ja, dass erst mal alle Stammleserinnen happy sind und das noch neue dazu kommen.

00:04:06: Logisch!

00:04:07: So arbeiten Verlage.

00:04:09: ich als Autorin habe aber wenn ich schreibe... Und das klingt jetzt böse und es ist überhaupt nicht böse gemeint Aber ich schreibe nicht für eine Zielgruppe.

00:04:17: Ich habe nicht meine Zielgruppen vor Augen.

00:04:20: Wenn ich schraube Das ist nicht meine Aufgabe so sehe ich das nicht.

00:04:24: Ich schreibe das runter, was mich als Kommunikationstrainerin bewegt und gehe davon aus, dass das Buch dann seine Zielgruppe findet.

00:04:32: Und dazwischen muss man sich finden!

00:04:35: Ja ich würde sogar noch dieses Thema kreative... also nicht kreativ Freiheit aber das ist ja schon so künstlerische Freiheit, dass du auch wirklich in jedes Thema so sehr rein fühlst damit du es auch schreiben kannst ne?

00:04:46: Alles andere wäre ja nicht gut.

00:04:50: Also es kann ja gar nicht immer gleich gut in die Richtung, in die eine Richtung sein.

00:04:55: Es gibt Menschen, die gefallen drei Bücher gut und vier schon nicht von denen du geschrieben hast.

00:05:00: Und so ist es jetzt auch wieder neu.

00:05:02: So ist das ja okay!

00:05:05: Das gilt übrigens für alle Künstler.

00:05:07: Und das haben wir ja schon auf dramatische Art und Weise mitbekommen in der wirklich langen Vergangenheit, was mit Künstlern passiert die dann vom Management-Plattenfirma in eine Richtung gedrückt werden.

00:05:21: Dann heißt es immer du musst weiter Schlager machen.

00:05:25: Ähnlicher.

00:05:26: Dann hast du so diesen Stempel rauf und dann heißt es, das wollen die Leute von dir sehen und das nimm dir die künstlerische Freiheit.

00:05:33: Glücklich wirst du damit als Künstler natürlich nicht!

00:05:36: Und die Zielgruppe.

00:05:37: irgendwann glaube ich wenn das nicht authentisch ist verlierst Du eben auch die.

00:05:43: Ich finde es total legitim, wenn man zehn Bücher... also erst mal fände ich jetzt erstaunlich und wir haben ja viele Frauen, die wirklich zehn Büchern gekauft und gelesen haben.

00:05:55: Von dem ich von vorne bis hinten alles toll finde, kenne ich nicht.

00:06:01: Das sind immer mal wieder Sachen ... Nee, kenn ich nicht!

00:06:04: Ich nehme mir zum Beispiel die Doku angehoben von Herbert Grünemeyer.

00:06:07: Der ist siebzig Jahre alt geworden und ich finde Herbert Grunemeyr ein Ausnahmekünstler.

00:06:12: Wirklich ein Ausnahmekünstler.

00:06:13: aber da hat man ja nicht jedes Bild gefallen.

00:06:15: Nein, aber ich weiß natürlich... Ja stimmt.

00:06:18: Du hast man halt so auf und ab und wenn man sich dann auf ein neues Album freut oder so das ist plötzlich eine andere Richtung ist man ja vielleicht auch mal dass man sagt oh nee da muss mir erstmal rein hören oder vielleicht überspringt man.

00:06:28: das kann ja auch sein.

00:06:30: Oder alle Lieder von jedem Album.

00:06:32: also wüsste ich jetzt wirklich kein einzigen Künstler oder Künstlerin?

00:06:37: Nein, kann ja nicht wie gesagt die Aufgabe sein.

00:06:39: Das habe ich hier gerade lernen gemacht.

00:06:40: Entschuldigung, ich wollte aber nochmal ganz kurz eingehen auf das Thema.

00:06:43: wir haben ein Sturm erwartet weil du das eben nur mal so beiläufig gesagt hast.

00:06:47: Ich will da einen erklären den Satz Weil für uns beide ist es klar Wir gucken uns natürlich auch an Es ist was ein sehr sehr eindeutiges Statement Buch sag' ich mal.

00:06:58: Also da steht schon eine ganz klare Haltung mit einer klaren Aussage.

00:07:01: und auch dieser sage ich mal was du auch in allen Interviews gesagt hast es geht dir nicht darum auf den Tisch zu hauen und so sagen, das darf man jetzt nur noch mal sagen.

00:07:09: Sondern es geht ja um ganz viele andere Dinge.

00:07:11: Und da haben wir beide drüber gesprochen oder ich vor allen Dingen als deine begleitende PR-Beraterin, dass ich gesagt habe, es kann schon das Risiko sein, dass man sagt oh jetzt ist da jemand der will aber mal auf ein Tisch hauen hat Hauptsache wütend sein!

00:07:22: Das ist nicht passiert, dass Leute das dachten also nur nochmal das klar ist warum bedachten das einen Sturm aufziehen könnte?

00:07:29: Ich würde jetzt auch gerne einfach, dass es so bleibt, dass das nicht passiert ist.

00:07:32: Auf jeden Fall, aber man darf natürlich Warum ist das nicht passiert?

00:07:37: Weil wir ja auch dank deiner tollen Arbeit, muss man ja mal so ganz deutlich sagen.

00:07:43: Auch die Chancs hatten Informaten zugegen zu sein wo ich persönlich reden durfte.

00:07:48: Ja und sein Wurfverein.

00:07:55: Und das muss man ja mal so sagen, dass ist ja ein Glücksfall.

00:08:00: Das hat auch nicht jeder Autorin, ne?

00:08:03: Da wirst du da mal irgendwo zitiert.

00:08:04: oder keine Ahnung was.

00:08:05: ich saß in Talkshows.

00:08:06: Ich habe die richtigen Fragen gestellt bekommen.

00:08:09: Da gehört hier schon viel dazu.

00:08:10: Wir haben die richtige Pressearbeit an der Seite.

00:08:13: Also natürlich wenn man jemanden missverstehen will dann schafft man das schon auch.

00:08:17: Aber das ist ja alles.

00:08:18: kein Zufall Dass wir so rausgehen wie wir raus gehen.

00:08:22: In dieser heutigen Welt muss man ja alles mit auf den Schirm haben.

00:08:26: Und hat die Liebe Martina geschrieben, liebe Angie, liebe Nicole!

00:08:30: Ganz lieben Dank für eure wunderbaren Podcasts.

00:08:32: ich höre gerne und oft rein und das ist immer wieder erstaunlich wie klar man die Fälle der anderen sehen kann und wie durcheinander ich bei meinen eigenen Eigenheiten und Gewohnheiten bin.

00:08:41: Achja schreibt sie Nun zur Zweisilben Antwort aus dem Betreff.

00:08:45: Zugegeben, die ist im Prinzip von meinem Mann gemobst aber trotzdem gut und ich finde sie darf in die Welt

00:08:50: hinaus.".

00:08:50: Es ist schon viele Jahre her – Ich glaube, es war ein Jahrzehntech.

00:08:52: Ich arbeite vorstandsnah in einem großen Medizintechnikkonzern.

00:08:56: Ich bin schon immer sportlich und natürlich und ein bisschen humorvoll bis pflapsig unterwegs, musste durfte für diese Tätigkeit Aber Hosenanzüge und Kostüme tragen da das in diesen Kreisen so üblich ist eben eher schick.

00:09:08: Ich hatte mein Projekt ordentlich vorbereitet und die Sitzung sollte bald losgehen.

00:09:12: Der Besprechungsraum war noch besetzt, wir warteten also mit mehreren Kolleginnen vor der Tür quasi im Reingehen.

00:09:19: Der Sitzungsrahmen war gerade aufgegangen fragt mich ein deutlich älterer Kollege.

00:09:23: ich schätze ihn so auf fifty Jahre.

00:09:26: Frau XY Sie sind ja gar nicht geschminkt!

00:09:29: Ich daraufhin nein sie er war sehr perplex Nichts mehr gesagt, am nächsten Tag hat er mir ein gutes Jobangebot in seiner Abteilung gemacht.

00:09:40: Er hat es also sportlich genommen.

00:09:42: Lange rede kurzer Sinn und wo hört?

00:09:44: Wir lassen mal alle fünf Begrade sein auf!

00:09:46: Und wo fängt Tachelis

00:09:48: an?!

00:09:48: Das eine kannst du mit einem flotten Spruch und einem souveränen Grinsen abperlen lassen.

00:09:53: das andere benötigt eine klare aber in meiner Welt auch eine offene Verletzlichkeit die zeigt ich habe hier zu einer Haltung Aber es bewegt mich und ich möchte dass nicht mehr.

00:10:02: Ich finde es super, dass Nicole das in ihrem Buch bearbeitet und beleuchtet.

00:10:05: Bin schon sehr gespannt aufs Lesen.

00:10:07: weiter so Mädels!

00:10:27: da vom schlechtesten ausgehen.

00:10:34: Die Martina hat das ja geschafft, deswegen so schlagfertig zu reagieren weil sie ist natürlich als Aufforderung sah aber jetzt nicht als wirklich Angriff von der Zehn von zehn.

00:10:48: Wenn du so da reingest, dann kriegst die ein Job an Geburt.

00:10:51: Was meinst du?

00:10:51: Wie oft ich das schon gehört habe

00:10:53: ... Das ist doch

00:10:53: verrückt!

00:10:55: Es scheint wie eine Art unbewusstes Aufnahmeritual zu sein nach dem Motto jetzt gucken wir mal ob sie damit umgehen kann und ich glaube es ist es nicht.

00:11:03: aber unbewusst fließt das mit.

00:11:05: Ich hab ja schon ein paar Mal von der jungen Unternehmensberaterin erzählt, die ich trainiert habe wo sie mit dem Kunden Essen gegangen ist Und der Kunde hat den Chef begrüßt und hat gesagt ah wie schön ihr schmückendes Beilwerk haben Sie auch wieder dabei.

00:11:18: und sie steht auf und gibt ihm die Hand und sagt, witzig ich sage meistens nur Chef zu ihm.

00:11:24: Und sie sagt, Nico das ist ein halbes Jahr her.

00:11:26: Erst mal haben wir alle gelacht an dem Abend.

00:11:28: Obwohl ich das natürlich maximal unverschämt fand habe ich trotzdem schlagfertig drauf reagiert und seitdem ist die Frau an der Seite?

00:11:36: Also es war wie eine Art Aufnahme-Ritual und dann war sie auch in der Lage und das finde ich ganz toll!

00:11:43: Nach einem halben Jahr hatte sie mit den Kunden so ein enges Verhältnis.

00:11:46: Der hat dafür gesorgt dass sie überall dabei ist, dass sie wirklich ganz viel Entscheidungsgewalt hat.

00:11:54: Ich werde nur mal sagen, diesen Satz den du damals beim Essen gesagt hast.

00:11:57: Der ist unterirdisch!

00:11:59: Lass dem bei allen anderen Kolleginnen bitte stecken.

00:12:01: und er sagte der ist dreißig oder vierzig Jahre älter als sie.

00:12:05: Er sagte was?

00:12:06: Das soll lustiger werden wir noch mal sagen dürfen?

00:12:07: und sie sagten ne leg das ab.

00:12:09: Das war noch nie lustig und das ist heutzutage auch nicht mehr lustig.

00:12:11: Und da hat er gesagt okay dann höre ich da auf dich.

00:12:14: Also ihr seht Schlagfertigkeit isst auch ein Mittel um wunderbar in eine Kommunikation einzusteigen.

00:12:21: Ja sehr Ich habe noch ein Feedback, und zwar zum Thema Tacheles von der Lieben Petra.

00:12:31: Hallo meine Lieben!

00:12:31: Als fleißige Hörerin aus Podcast möchte ich zu eurem Thema passten zum aktuellen Buch einen Feedback liefern.

00:12:36: Für mich war Time for Tachelis.

00:12:38: Ich durfte in den letzten Tagen meinen Chef verabschieden, da er kündigte um außerhalb des Unternehmens eine neue Herausforderung zu suchen.

00:12:44: Im Normalfall mache ich dies für meine Mitarbeiter aber noch nie für mein Vorgesetzten.

00:12:49: Es war jedoch der Wunsch meines Chefs und dem wollte ich nachgehen.

00:12:52: Wir hatten etwas mehr als zwei Jahre an unserer Zusammenarbeit in dieser Konstellation.

00:12:56: Er war mein direkter Vorgesetzter einige Diskussionen Und manchmal ging die Emotion etwas höher.

00:13:01: Gleichzeitig konnten wir unsere Unterschiede im Nachhinein gut aufarbeiten.

00:13:04: Mein Chef gab mir konstruktives Feedback auf Augenhöhe bereit, Feedback entgegenzunehmen.

00:13:09: Dies brachte uns beide auch in der Zeit wirklich weiter.

00:13:12: Nun mache ich mir Gedanken wie ich in meiner Abschiedsrede vorversammelter Mannschaft etwas sagen sollte.

00:13:18: In dieser Vorbereitung hörte ich auf dem Weg ins Büro euren Podcast und warum es Time for Tachelis braucht.

00:13:23: Etwas ansprechen das nötig ist klar aber auch auf Augenhöhe.

00:13:26: genau dass was mir gerade fehlte in meine Aufgabe.

00:13:29: so kam der letzte Donnerstag und nach Feierabend standen wir alle zusammen Stießen auf die Verabschiedung an und ich begann, die wichtigsten Endpunkte der mehr als zwanzigjährigen Dienstzeit meines Chefs in unserem Unternehmen zu erzählen.

00:13:40: Gegen Ende wechselte ich den Tonfall mit den Worten Ich nutze nun die Gelegenheit um meinen persönlichen Standpunkt anzubringen.

00:13:48: Es ist Time for Tacheles!

00:13:50: Und begangen noch nie hatte ich einen Chef mit dem ich mich so oft gezopft und mit ihm gesturmt habe.

00:13:56: Wir hatten halt so unterschiedliche Meinungen, die heftige Diskussionen auslösten und ich wurde noch nie so oft angepigst.

00:14:06: Danke dafür!

00:14:06: Denn dadurch zusammen mit allen klären Gesprächen im Nachgang und Feedbacks auf Augehöhe konnte ich so viel lernen und für mich mitnehmen.

00:14:14: Es war keine einfache Zeit jedoch sehr lehrreich und hat uns weitergebracht – es braucht Mut und auch unangenehme Themen müssen angesprochen werden.

00:14:21: Und die hattest du?

00:14:23: Dann drehte ich mich zu dem Kollegen und meinte, dass wir alle gemeinsam mehr davon umsetzen sollten uns gegenseitig die Chance zum Wachsen zu geben.

00:14:29: Er war dazu unser Vorbild.

00:14:31: am Ende habe ich ihn mich noch mal für alles bedankt Und ich war mega gerührt weil mein Chef das Kompliment an ihn gerichtet richtig verstanden hat.

00:14:38: Für uns beide War mit dieser Verabschiedung mit den klaren Worten des Sahnehäubchen auf unserer Zusammenarbeit geschaffen.

00:14:44: Zudem hab Ich ihm nachhin ein viele positive Rückmeldungen dazu erhalten.

00:14:47: deshalb ich hoffe Dass diese Funke nun in unsere Abteilung weiter lebt drückt uns die Daumen.

00:14:53: Ohne euch, euren Podcast und die vielen nachvollziehbaren Erklärungen wäre mir dies nie so gelungen.

00:14:57: Danke von Herzen!

00:15:18: Es ist ehrlich, es ist authentisch und es zeigt doch auch wo Reibung ist entsteht ja auch Wärme.

00:15:32: Man denkt ja immer fälschlicherweise man müsste alles harmonisch aber dabei ist ja gerade die Wärmen das was es dann wieder nach vorne bringt.

00:15:39: Bedeutet ihr auch glaube ich in der Wortübersetzung haben wir schon ein paar mal drüber gesprochen irgendwas zielorientiert.

00:15:44: also zum Ziel kommen ist ja auch dass wort tachel lässt.

00:15:47: das heißt Es ist eigentlich schon in sich ne Hilfestellung, weil es wird ja irgendwo herkommen.

00:15:52: Wo man gesagt hat so eine keine Zeit zu verlieren lasst mal Tacheles reden auch zeitsparend im übrigen neben der guten Kommunikation

00:15:59: richtig und dafür musst du natürlich ein.

00:16:02: was will ich haben?

00:16:03: wenn dir dieses was willig fehlt dann ist tacheles Oftmals eben die Übersetzung für.

00:16:09: das wird man ja noch mal sagen dürfen.

00:16:11: Tachalismus muss schon irgendwo hinführen, sonst hat es nur diesen Empörungsfaktor und darüber hatte sich unsere Schreiberin hier offensichtlich sehr wohl Gedanken gemacht.

00:16:22: Ja und wie schön!

00:16:23: Aber wie toll auch das so einzupacken und eher ja auch zu inszenieren.

00:16:28: Und etwas, was eigentlich vielleicht so ist ja nichts Unangenehmes aber es ist etwas, dass sonst nicht zur Sprache gekommen wäre.

00:16:33: Das finde ich schön weil sonst stößt man an und sagt auch tolle Jahre schönen Herbert.

00:16:38: Ja.

00:16:39: Rhetorisch

00:16:40: ganz groß, ne?

00:16:41: Also rhetorisch natürlich großartig erstmal mit diesem Bruller am Anfang anzufangen und das dann hinten so aufzulösen.

00:16:48: Nein finde ich.

00:16:49: also habe mir total gut gefallen und ich glaube da hat sie instinktiv wirklich eine ganz tolle Rede gemacht.

00:16:56: Sie hatten irgendwo zufälligerweise geschrieben ob sie das abgelesen hat oder frei vorgetragen hat.

00:17:01: Ich habe die gesamte E-Mail vorgelesen und nichts

00:17:04: weggelassen.

00:17:04: Okay, keiner war es nicht dabei!

00:17:05: Würde mich nur so rein, würde mich interessieren...

00:17:09: Also gefühlt?

00:17:10: Oder hat sie's nicht abgelesen?

00:17:12: Warte ich guck noch mal ganz kurz rein, weil bitte warten Sie.

00:17:17: Harte,

00:17:18: nee steht da nicht.

00:17:20: Schreib uns nochmal

00:17:22: Würde mich nur interessieren.

00:17:23: Ich bin ja so ein großer Fan vom freien Vortragen, dass du eine Notiz machen sollst.

00:17:27: Kannst darf gar keine Frage über

00:17:29: Leitung.

00:17:30: Frau Staudinger zu meiner nächste Frage Freis reden?

00:17:35: Ja kein Fall.

00:17:36: aber jetzt haben wir über Tacheles gesprochen und ich würde gern.

00:17:39: diese Woche hattest Du dein zweites Public Speaking Seminar.

00:17:43: kann das sein?

00:17:44: dann eigentlich das

00:17:45: zweite in der Akademie

00:17:46: bei Nicole Staudinge und da durftest du sechs Frauen begrüßen.

00:17:52: Und ich finde es ganz spannend, auch da wie immer von den Erkenntnissen.

00:17:57: Was hast du so zu berichten?

00:18:00: Die Erkenntnisse decken sich ein bisschen zu der ersten Staffel und zu all denen – wir machen das ja auch in Firmen Public Speaking.

00:18:09: Da sind ja die ähnlichen Erfahrungen.

00:18:12: Du musst durch das Tal der Tränen!

00:18:14: Das klingt immer so pathetisch, aber wenn du öffentlich auf der Bühne sprechen willst.

00:18:20: Wenn du deine Stimme erheben willst und mit Bühnen meine ich jetzt nicht nur die große Bühnung für eine Keynote sondern eben auch mal von einer Präsentation dann musst Du durch ein Tal der Tränen.

00:18:30: Ich sage in Kürze warum?

00:18:32: Nur wenn Du Deine eigene Vulnerabilität kennst!

00:18:36: Wenn Du weißt womit Du mit Dir hart hast Hast Du im Zukunft keine Angst mehr ob das im Publikum auch jemand so sehen könnte.

00:18:45: Wenn du deinen Selbstzweifeln Raum gibst und wir haben alle selbst zweifelt, und ich bleibe dabei, ich habe Angst vor Menschen die keine Selbstzweihe haben aber die müssen ja irgendwo ausgelebt werden mal reflektiert betrachtet werden.

00:18:59: sind sie eigentlich realistisch?

00:19:00: nehme ich die mit auf die Bühne arbeite ich da dran dürfen die so sein wie Sie sind.

00:19:04: all diesen Fragen widmen wir uns auch.

00:19:06: wenn Du die nicht kennst wirst Du für immer struggle Und das war in dieser Staffel ganz krass zu sehen.

00:19:14: Ich habe immer so ein, zwei Frauen dabei.

00:19:16: die möchten dann auch gerne abbrechen zwischendurch.

00:19:19: Tun sie nicht.

00:19:21: und dann die Abschlussübungen.

00:19:23: also wir üben den wie üben zweitage lang die werden richtig ins kalte Wasser geworfen und müssen da drin schwimmen.

00:19:30: Die Abschluss-Übung ist jedes mal so dass die anderen Frauen sagen Krass!

00:19:37: Das hätte ich nicht gedacht und ich filme auch mit am Anfang und am Ende, dann können Sie selber Ihre Entwicklung sehen.

00:19:45: Aber das ist der erste Schritt!

00:19:46: Und alles andere wie ich stehe, wie ich atme, welche Worte ich wähle, wie baue ich vielleicht auch mal eine Keynote auf?

00:19:54: Wie funktioniert Storytelling?

00:19:56: All das ist nur die Kirsche auf der Sahne – die Basis ist was

00:20:00: anderes.".

00:20:02: Ja und auch spannend, dass so viele darauf zurückgreifen.

00:20:05: Wie gesagt die gar nicht jetzt irgendwie große Keynotes oder auf der irgendwelche Moderationen oder Talks halten sondern wie viel jetzt mittlerweile auch die Bühne bedeutet im Job?

00:20:15: Ich finde das hat sich ja auch über die letzten zehn Jahre je nachdem was man für ein Job macht.

00:20:19: soweit du in das Thema Teams oder Berichte Report es fängt ja schon bei den Reporting an in Strukturen wo du zum Beispiel reporten musst dann Ebenen, die über dir liegen.

00:20:29: Dann ist ja auch schon das Thema Präsentation, ist ja dann auch intern Public und das finde ich auch so wichtig im Zeitalter gerade der digitalen Meetings wo ja wirklich vieles auf digitale Meetings gebracht wird wie umso wichtiger es ist für dich selber ein gutes Gefühl zu haben wie du kommunizierst und was du sagst weil dir fehlt natürlich in digitalen auch gerade dieser Bezug zu.

00:20:54: wie ist die Reaktion deiner gegenüber im Real Life?

00:20:57: Wer ist eigentlich gerade mit dir beschäftigt?

00:20:59: Oder wer schreibt nebenbei Mails?

00:21:01: und auch da zu wissen, ich muss on point sein.

00:21:03: Und ich muss sehr selbstbewusst agieren und keine Füllwörter benutzen, Selbstzweifel haben usw.

00:21:10: Ist nochmal eine ganz andere Bedeutung.

00:21:12: für den Job war das eben nicht nur die die Menschen betrifft, die vermeintlich irgendwo nur top unterwegs sind mit irgendwelchen Präsentationen.

00:21:21: Und da sprichst du was ganz Wahres an?

00:21:23: Da sind zwei ganz wichtige Dinge aus meiner Sicht dabei.

00:21:26: Erstens Public Speaking findet nicht nur auf der Bühne statt sondern fängt bei einer Vorstellungsrunde im Elternabend an wenn du es so willst oder in einem Meeting oder im Kindergarten wo auch immer.

00:21:37: Da tun sich schon sehr viele mit schwer das ist auch schon ein Bestandteil.

00:21:40: zu überlegen ob etwas interessiert dir.

00:21:42: jetzt ist Teil des Selbstbilds zu unterscheiden.

00:21:46: Also wo bin ich denn, in welchem Setting bin ich dann und wen interessiert denn was?

00:21:50: Wenn ich das nicht für mich kläre, bin ich so eine langweilige Geschichtenerzählerin und nerfe auch andere damit und halte auch so ne große Runde auf... Und Präsenz brauchen wir ja immer und überall!

00:22:05: Die wird ja nicht in dem Moment gebildet.

00:22:07: wenn ich auf die Bühne gehe da sehe Präsenz wird ja viel, viel früher gebildet und es ist genau das was du sagst.

00:22:16: Dieses welchen Eindruck mache ich denn eigentlich überhaupt in dem Meeting?

00:22:19: Habe ich da eigentlich ständig den Laptop auf oder habe ich immer das Handy auf dem Tisch bin nicht nur mit einem halben Ohr dabei?

00:22:26: Das sind alles Minuspunkte von der eigenen Präsens Und deswegen glaube Ich ist Geistes gegen Wart!

00:22:33: Es ist im Prinzip Achtsamkeit, aber das benutzen wir häufig in einem anderen Kontext.

00:22:40: Ich möchte sagen Geistesgegenwahrt im Moment!

00:22:44: Das ist die Grundvoraussetzung für Public Speaking und zwar auch in ganz anderen Situationen.

00:22:50: Auch wenn du an der Kasse stehst – es ist ja witzigerweise auch die Grundverraussetzung um Tachelis reden zu können.

00:22:55: Du musst hier überhaupt mitbekommen.

00:22:56: was passiert denn hier in meiner Umwelt?

00:22:58: Wenn ich immer alle Wartesituation sofort mit dem Handy überbrücke bin ich nicht geistesgegendwärtig und habe auch keine Präsenz Und das, glaube ich, unterschätzen sehr viele.

00:23:08: Die üben dann den großen Auftritt und unterschätzen aber, dass jedes Meeting egal wo sie sind, da schon Präsenz gefragt wird.

00:23:15: Da wäre mein Tipp ihr Leben bleibt immer in dem Meeting, in dem Moment wo ihr seid macht ein Laptop zu, macht das Handy weg konzentriert euch auf alles was ihr hört und was ihr sagt damit ihr so'n Gesamtbild bekommt.

00:23:31: Dann nehme ich die Präsenz auch, wenn es soweit ist mit auf die Bühne.

00:23:34: Dafür braucht es Geistesgegenwart und das braucht übrigens auch letzter Satz dazu, die Möglichkeit, die Sorben von morgen schon aus zu blenden und die schlechte Erlebnis vom gestern loszulassen.

00:23:44: Deswegen isst Public Speaking auch mit einer persönlichen Resilienz verbunden?

00:23:49: Du siehst große

00:23:50: Themen!

00:23:50: Aber worauf ihr irgendwann nochmal zurückkommen könnt, ist dieses Thema Vorstellungsrunde wie wir das vielleicht noch mal knackig irgendwie auch üben können.

00:24:00: Das kann man ja vorarbeiten!

00:24:02: Haben wir in.

00:24:02: Time for Tachel ist auch ein schönes Tablet hier

00:24:04: oben,

00:24:04: kurzer Querverweis?

00:24:05: Genau so!

00:24:09: Gehen wir über zum Fall von der lieben Amelie.

00:24:13: Sie schreibt nur betreff Podcast-Kommunikation.

00:24:16: Hallo mein Name ist AmelIE.

00:24:18: ich bin fünf Jahre alt.

00:24:20: Ich liebe den Podcast und habe auch schon alle Bücher gelesen.

00:24:22: Mein Problem ist was isst wenn das gegenüber nach einem Streit nicht reden möchte.

00:24:27: Ich hatte eine beste Freundin seit fünfunddreißig Jahren und ich habe sie verletzt im Streit.

00:24:32: Sie hat etwas abbekommen, das nicht an sie gerichtet war.

00:24:35: Ich hatte mich am nächsten Tag entschuldigt wahrscheinlich nicht richtig aber nun ist Funkstille.

00:24:39: es tut mir so leid und sehr weh.

00:24:41: was kann ich tun?

00:24:42: Es ist alles was gesagt worden was so nicht drüber kommen sollte

00:24:48: hinfahren klingeln fest in den Arm nehmen

00:24:54: wenn es denn geht.

00:24:55: Wir haben ja schon viele vergleichbare Fälle gehabt, das ist ein Fall der kommt regelmäßig wieder in dieser Form oder ähnlicher Form?

00:25:06: Ja alles sind live!

00:25:08: Also weg von... wir reden hier von fünfunddreißig Jahre Freundschaft egal wo die Freunden wohnt also sei denn sie jetzt in Australien dann lasse ich das ja noch mal geschätten, da müssen man nochmal andere Wege finden.

00:25:20: aber egal wo eine freunde ist hinfahren ein Wein mitnehmen, sie feste drücken und sagen es tut mir so leid.

00:25:27: Bitte, komm lass mal einfach drücken lassen wir einen Schwamm darüber machen bitte bitte bitte fertig.

00:25:32: wenn wegen sowas Funkstille ist werden die Gründe andere sein als das was die Amelie uns jetzt hier gerade beschrieben hat oder

00:25:41: was Sie gesagt hatten.

00:25:42: ja also das kann mir keiner erzählen dass thirty-fünf Jahre Freundschaft nach sowas aus dem Nichts da dann Funkstelle ist glaube ich halte

00:25:50: daran fest und probier's In live.

00:25:54: Ja, also Time for Toreless ist ja auch Herz und Liebe.

00:25:57: das gehört hier alles mit dazu ne?

00:25:59: Ja

00:25:59: es gehört alles mit dazu.

00:26:01: ich habe noch einen Fall aus dem Business Kontext liebe Nicole.

00:26:04: er ist ein bisschen länger den machen wir aber noch oder?

00:26:08: Und zwar hat uns die Laura geschrieben mal wieder Kommunikation mit dem Geschäftsführer.

00:26:11: Das ist schon ein brennendes Thema zu sein.

00:26:14: Liebe Nicole Sie hat sich vor einiger Zeit schon mal über die gemeldet, liebe Laura.

00:26:18: Und jetzt hat sie was, was sie im Team stark beschäftigt.

00:26:21: Sie ist Teil eines Key-Account-Teams und betreut einen großen Discounter intern.

00:26:25: Steht sie vor einer neuen Herausforderung, die den Arbeitsalltag zunehmend beeinflusst.

00:26:31: Es geht um die aktuelle Struktur, um die Zusammenarbeit mit den Geschäftsführern in kaufmännischen Bereichen usw.

00:26:37: Ich muss einen kurzen Einschub machen.

00:26:40: Auch das ist ja etwas, was gerade ... alle bewegt.

00:26:43: Alles ist in Veränderung, alles wird wieder neu strukturiert und da sehen wir wieder wie wichtig diese Themen sind was die Kommunikation anbelangt.

00:26:52: Ganz kurz dazu Resilienz, wie wir da die Teams gut resilient machen wird.

00:26:58: wenn du mich fragst wenn wir alle die denken das das Wort Resilience können sie nicht schon nicht mehr hören.

00:27:04: ich sag euch etwas aus meiner Wahrnehmung heraus wird es große Thema für die nächsten Jahrzehnte werden.

00:27:11: Ja, nur weil es mal so prävent war heißt das ja nicht dass es verinnerlicht wurde das Thema.

00:27:15: Das kennen wir ja als wie beim Sport also blöder Vergleich jetzt vielleicht auch da ist was was wir trainieren müssen was wo wir auch dran bleiben müssen.

00:27:25: Jetzt schreibt sie zu dem Geschäftsführer DeLaura.

00:27:26: Grundsätzlich ist er ein engagierter und erfahrener Geschäftsführer, der tiefe Unternehmen verwurzelt ist und sich stark einbringt auch operativ im Vertrieb.

00:27:34: Gleichzeitig nehmen wir im Team jedoch wahr dass die aktuelle Konstellation zunehmend an ihre Grenzen stößt.

00:27:40: Sie gibt jetzt die Beispiele.

00:27:41: ein zentraler Punkt ist das es im Vertrieb keine Zwischenebene gibt.

00:27:45: unser Geschäftsfuhrer agiert als Führungskraft und gleichzeitig aktiver Sales Manager mit eigenen Kunden.

00:27:51: Dadurch entsteht aus unserer Sicht immer wieder eine gewisse Unwucht, sowohl in der Kundenverteilung aber auch in den internen Abstimmungen.

00:27:58: Er schnappt sich die großen Fische und die kleinen Kunden bleiben bei den zwei anderen Sales-Managern, was sich natürlich in der Provision auswirkt.

00:28:04: Zudem wirkt er aktuell sehr stark ausgelastet, was ich im Arbeitsalltag bemerkbar macht – etwa durch fehlende Rückmeldungen, vergessene Absprachen oder nicht weitergegebenen Informationen.

00:28:14: Diese Situation führt bei uns im Team zunehmend zu Unsicherheiten mehr Aufwand und ineffiziente Abläufe.

00:28:20: Themen wie Preisabsprachen, Kundeninformation oder organisatorische Hinweise gehen teilweise einfach verloren.

00:28:27: nachverfolgen.

00:28:28: Er teilt den Kunden Informationen mit, die nicht

00:28:30: stimmen.".

00:28:30: Der Kunde sagt dann ja aber der Herr Müller-Meier hat das aber gesagt und man steht dann da wie der Ochse vom Karren und muss sagen dass das leider nicht stimmt.

00:28:40: Das lässt uns alle unprofessionell wirken und unglücklich werden.

00:28:44: Unser gemeinsamer Wund ist daher nicht Kritik an einer Person, sondern eine strukturelle Verbesserung mehr Klarheit in Zuständigkeiten verlässlichere Kommunikation und insgesamt eine stabilere Organisation im Vertrieb.

00:28:54: Aus unserer Sicht könnte eine zusätzliche Führungsebene oder Koordinationsebene im Vertrieb einen sinnvollen Entlastung schaffen und die Zusammenarbeit deutlich verbessern – aber Vertrieb ist seine Passion sein Baby!

00:29:05: Uns ist bewusst, dass dieses Thema sensibel ist.

00:29:07: Insbesondere aufgrund der engen Verbindung unseres Geschäftsführers zu dem Unternehmen.

00:29:11: Gleichzeitig haben wir den Eindruck das eine offen und wertschätzende Ansprache langfristig für alle Seiten hilfreich wäre.

00:29:17: Man merkt, dass er mental komplett durch ist.

00:29:19: Zehn Leute sagen ihm du hast uns gesagt Das Und erstreitet bis auf's Messer Dass er das nie gesagt hat.

00:29:25: Selbst, dass er im Vorbeigehen Hallo sagt, vergisst der innerhalb von drei Sekunden.

00:29:29: Daher würden wir gerne deine Einschätzung hören.

00:29:32: Wie kann man ein solches Thema am besten adressieren?

00:29:34: Welche Herangehensweisen empfiehlst du um unsere Beobachtung und den Wunsch nach struktureller Verbesserung konstruktiv zu platzieren?

00:29:45: Erst mal sehr gut geschrieben, liebe Laura.

00:29:47: Danke.

00:29:48: Total

00:29:49: absolut nachvollziehbar!

00:29:51: Der Geschäftsführer gibt es da noch einen drüber?

00:29:54: Das habe ich jetzt nicht

00:29:57: so richtig verstanden.

00:29:58: Wenn ich das richtig verstanden

00:29:59: habe

00:30:00: ist dass der Geschäftsführer der Tief verwurzelt ist und es gibt eben keine Zwischenebenen und auch kein Mäder drüber.

00:30:07: Also wahrscheinlich ein

00:30:08: Inhaber.

00:30:10: Ja, ist der Inhaber.

00:30:11: Nee

00:30:12: es wird noch ein Inhaberin vielleicht geben aber sie schreibt nur Geschäftsführer-Vertrieb.

00:30:18: und da gibt's eben dieses Problem das kein gibt.

00:30:21: er koordiniert weil erst gleichzeitig führt er das Unternehmen und ist aber sales aktiv und die wollen jetzt quasi würden Sie gerne das adressieren eine Zwischenebene zu machen?

00:30:32: Und dafür brauchen sie den Geschäftsführer im Boot.

00:30:35: Ich würde auf jeden Fall, es scheint ja so als ob Sie und Ihre Kollegen darüber schon irgendwie gesprochen haben.

00:30:42: Es ist ein

00:30:44: ganzes Team.

00:30:45: wahrscheinlich hat sie natürlich auch die Sales-Leute, die nur die kleinen Fische abbekommen im Boot?

00:30:51: Ja!

00:30:53: Sie hat ja ein klares Waswillig.

00:30:55: Instinktiv glaube ich würde Einer vom Team, angenommen die Laura selber zieht sich jetzt den Hut auf und sagt ich spreche jetzt mit dem Geschäftsführer.

00:31:03: Liebe Laura würde ich denen einfach mal offen fragen was ihm wichtig ist?

00:31:10: Also du kannst ja sagen was auch wir haben hier.

00:31:12: aus unserer Sicht ist das was will ich hier wichtig.

00:31:15: also wir wollen den Umsatz Wir wollen aber auch dass der Kunde sich bestmöglich beraten fühlt Und nicht von uns zu hören bekommt.

00:31:21: Das war falsch keine Ahnung.

00:31:23: würde ich einmal auflisten?

00:31:24: Uns is A B und C Wichtig?

00:31:27: Was ist dir denn wichtig?

00:31:32: Und dann würde ich da reingehen und sagen, okay wenn dir das wichtig ist, muss ich jetzt einmal fragen wie passt das hier an dieser Stelle zusammen.

00:31:41: Weil aus unserer Sicht drehen wir hier extra schleifen können uns auf folgenden Prozess einigen, weil das ist aus unserer Sicht hier a b und c wichtig.

00:31:53: Ich würde den ganz klar da packen was ihm wichtig ist um ihm zu zeigen dass das nicht zielführend ist was er da macht.

00:32:02: Und dass ihr eine hohes Engagement habt eigentlich noch Dinge zu verbessern oder ihn auch da zu entlasten.

00:32:09: ich meine es ist ja wirklich auch zu sagen okay wir haben verstanden das ist deine passion aber Kriegt eine Rolle klar.

00:32:15: Das ist ja eine Rollenzuordnung am Ende, die ihm zu sagen beide Rollen auf einmal funktionieren glaube ich nicht so gut für uns.

00:32:23: Ja wir brauchen dich in der einen Rolle sehr klar an unserer Seite

00:32:28: Ja, und da würde ich mit denjenigen aus dem Team rauspicken der dazu ihm den besten Draht hat.

00:32:33: Ich würde da jetzt nicht zu drei vier gegen einen also gegen einen ja sowieso schon mal gar nicht weil ihr habt ja das gleiche.

00:32:39: was will ich?

00:32:40: ihr wollt ja da Umsatz machen aber so würde ich das Mal wie so eine Abbetriebsrat Da eine für abbestellen.

00:32:48: im Zweifel bist du es Laura, weil du es hier auch schon so schön in Worte gefasst hast und dann da reingehen.

00:32:54: Vielleicht hört ihr auch von dem was ganz anderes?

00:32:57: Was sein was will?

00:32:58: ich ist.

00:32:58: vielleicht sagt er auch Ich will hier den großen Bonus alleine weiß ich nicht.

00:33:02: also muss man wirklich mal rein fühlen

00:33:04: wenn der cool ist Und schon ein bisschen länger im Business Dann weißt ja ja auch sowas vielleicht zu schätzen.

00:33:10: das ist ja ein sehr sehr wichtiges Feedback aus dem Team.

00:33:14: Stelle ich mir jetzt nur so vor aus meiner geschäftführenden Sicht, wenn da jemand kommt und mir sowas sagt?

00:33:21: Vielleicht hat er auch ein Thema mit delegieren vielleicht macht das lieber selber weil er Angst hat das Team damit zu belasten kann auch sein.

00:33:31: Gut!

00:33:31: Das war es für heute.

00:33:33: wir danken euch wie immer sehr fürs Zuhören auf bald.

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