Folge 100: Hundert Folgen - Viel gesagt. Noch mehr zu erzählen.

Shownotes

100 Folgen Leicht gesagt. Hundert! Und weil man so einen Geburtstag nicht einfach mit ein bisschen Konfetti abhandeln kann, machen Nicole und Angi das, was sie am besten können: Sie geraten ins Quatschen.

Über das, was war. Über das, was sich verändert hat. Über Dinge, von denen man plötzlich nicht mehr weiß, ob sie eigentlich noch jemand kennt – HB-Männchen? Diddl-Maus? Hallo?! – und natürlich über das echte Leben, das auch in Folge 100 zuverlässig neue Kommunikationsfälle liefert.

Es wird nostalgisch, ziemlich lustig, zwischendurch herrlich alltäglich und natürlich wird auch wieder Tacheles geredet. Denn egal, ob Familie, Erbschaft oder die ganz normalen kleinen kommunikativen Katastrophen des Lebens: Gesprächsstoff geht uns offensichtlich auch nach 100 Folgen noch lange nicht aus.

Danke an alle, die seit Folge 1 dabei sind. An alle, die irgendwann dazugekommen sind. Und an alle, die uns ihre Geschichten, Fragen und Fälle schicken.

Und weil 100 Folgen ein bisschen mehr verdient haben als nur Ton: Diese Jubiläumsfolge gibt es auch als Video – schaut uns beim Quatschen einfach mal zu.

Mehr Informationen zu NIcole Staudinger: www.nicolestaudinger.de

Transkript anzeigen

00:00:11: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen und einer wirklich mega besonderen Folge.

00:00:15: Angie, wir werden hundert!

00:00:16: Wir

00:00:17: werden hundert?

00:00:18: Es ist die einhundertste Folge, Nicole.

00:00:20: Ja...

00:00:21: Und wir sitzen hier also ganz anders als wir sonst sitzen.

00:00:24: Wir sehen uns, das ist nicht so anders aber wir werden gefilmt und wir haben Sekt auf dem Tisch stehen.

00:00:30: Vielleicht

00:00:30: sogar Champagner.

00:00:32: Natürlich ist es ja sogar Champagne-Maus.

00:00:34: Wollen wir anstoßen?

00:00:35: Komm lass anstozen.

00:00:37: Wir fangen mit den wichtigen Dingen an.

00:00:38: Cheers Einhundert Folgen auf uns.

00:00:42: Und auch unsere Hörer und Hörerin.

00:00:44: Aber,

00:00:44: aber hallo!

00:00:45: Wollte ich jetzt sagen?

00:00:46: Vier eineinhalb Jahre ist das her, dass wir die erste Folge... Ich habe heute noch mal geguckt, der Februar zwanzig.

00:00:52: Haben wir die Erste Folge online gestellt.

00:00:53: Erstmal Cheers.

00:00:55: Was hast du uns in der schönes Remix?

00:00:58: Das hat uns die liebe Anna mitbereitet muss man sagen.

00:01:02: Anna Martin und Crew haben uns hier ein kleines Überraschungspaket hingestellt mit Kuchen Und schon Panja.

00:01:09: Und mit zwei Karten, eine zum siebzigsten und einem zum

00:01:11: dreißigsten.

00:01:12: Richtig!

00:01:13: Aber was glaubst du denn?

00:01:14: Was ist denn die meistgehörte Folge?

00:01:16: Kannst du dir das?

00:01:16: weißt du noch so aus der Erinnerung heraus?

00:01:19: Wahrscheinlich die erste?

00:01:21: Nein.

00:01:21: Krass, die schon mal nicht... Die

00:01:23: zweite, die da heißt ich glaube im richtigen Ton kannst du alles sagen im falschen Nichts.

00:01:29: Ist die meist gehörter Folge.

00:01:32: Wir haben mittlerweile schon bei hundert Folgen immer noch dafür, dass wir das einfach mal so gestartet haben und jetzt irgendwie fünfzehn oder sechzehntausend Hörer.

00:01:43: fast sechzehntausend Hörer monatlich im Abo haben, finde ich schon verrückt.

00:01:48: Ja

00:01:48: das finde ich auch toll!

00:01:49: Zumal es ja ein Nischen-Ding ist.

00:01:50: Total Es ist Kommunikation Das muss einem gefallen Da muss man Lust draufhaben Man muss uns mögen Das hängt von so vielen Dingen ab Dass man uns gerne hört.

00:01:59: Deswegen freue mich total Und ihr lasst ja nicht nach Das muss man ja auch

00:02:03: sagen Ihr lasst nicht nach Weil wir erklären nochmal ganz kurz Das Prinzip des Podcasts Auch in der hundertsten Folge oder?

00:02:08: Wie sind wir darauf gekommen?

00:02:10: Weil mein Buch leicht gesagt damals hieß und immer noch so heiß.

00:02:14: Und haben wir gesagt, komm!

00:02:15: So als Buch PR.

00:02:16: Und vor allem, wir wollten irgendwas haben wo wir die ganze Fanpost rein kanalisieren können.

00:02:20: Denn die ist schon wirklich zu Hauf.

00:02:23: jetzt geht die ja an dich.

00:02:25: bis dato kam sie an mich mit all diesen Fragen was mache ich wenn?

00:02:29: Wir haben gedacht wir machen mal ein paar Folgen bis die Leute halt keine Fragen mehr haben.

00:02:33: Richtig, aber ihr schreibt uns immer noch fleißig und tut das auch bitte weiter an hallowednicholzstaulinger.de.

00:02:39: Das ist schön weil wir bekommen wirklich unglaublich viel Post jetzt nicht nur mit dem Aufruf zur hundertsten Folge sondern so generell zu allen möglichen Themen Und ich spoiler gleich auch ein bisschen dass es heute wirklich viel um Familienthemen gibt.

00:02:52: Erinnerst du dich?

00:02:52: Dass wir den Wunsch hatten nicht soviel Beruf mehr Familie mehr privat?

00:02:56: Nee, erinnere ich mich nicht

00:02:57: mehr.

00:02:57: Hatte gesagt hier?

00:02:58: Nicht wir sondern Erhörerinnen hatten das und haben gesagt es ist immer ziemlich viel beruflicher Kontext.

00:03:03: jetzt muss man ja auch sagen dass bewegt uns ja beide auch der berufliche kommunikative Kontext einfach daraus dass du ja nicht nur besteller Autorin bist sondern vor allen Dingen KommunikationstrainerInnen.

00:03:12: Ja, das muss man ja mal sagen.

00:03:13: Wir haben uns so viel zu erzählen weil es ist echt eine spannende Zeit.

00:03:16: und bevor wir loslegen ich sag einfach mal du bist aufgeregt ne?

00:03:19: Ja ich bin aufgereckt aber jetzt aus mehreren Gründen.

00:03:24: erstens habe ich morgen Generalprobe von der Tour.

00:03:27: leicht gesagt Quatsch, wie heißt es?

00:03:30: Time for Tachalist.

00:03:32: Also ganz kurz soll ich

00:03:33: noch mal kurz sagen was du morgen deine Genereilprobe hast für die Time-for-Tachalestuhr.

00:03:38: Und man muss jetzt vielleicht dazu sagen das können kreative Menschen vielleicht nachvollziehen.

00:03:42: Du kannst es allein schon deswegen nachvollzen weil wir jetzt schon seit vielen Jahren zusammenarbeiten.

00:03:46: Das ist ein Zyklus und dieser Zykulus isst von.

00:03:50: Ich schaffe im Leben nicht dazu eine Tour zu schreiben dass ist so die Basis.

00:03:54: sofort drei vier Monaten.

00:03:55: dann setzt du durch hin und denkst ah doch Doch doch, das wird gut.

00:03:58: Letzte Woche hatte ich sogar diesen Heureka Moment wo ich im Wald dachte Ich will jetzt auf die Bühne ist es rund Jetzt hab' ich den Runden fahren Der ist auch da.

00:04:06: Aber kurz davor Heute morgen im Auto.

00:04:09: Es ist

00:04:09: ein ähnlicher Zyklus wie beim

00:04:10: Buch Erscheinungs Genaues gleiche.

00:04:11: Ja weil du ja so raus gehst natürlich Und heute Morgen auf dem Weg gehen hab' gedacht Bist Du eigentlich bescheuert?

00:04:19: In diesen Zeiten Man muss das ja so deutlich sagen, ich finde es auch um Social Media.

00:04:23: Die Zeiten der Ton ist rauer geworden.

00:04:26: als Frau wenn du deine Stimme erhebst dann musst du ein dickes Fell haben.

00:04:30: und in diesen Zeiten auf die Bühne zu gehen habe ich heute Morgen gedacht bist eigentlich bescheuert bleibt doch in der Eifel bleibt doch auf deinem Hof!

00:04:37: Ich könnte auch sagen gehts die Apfel an!

00:04:39: Ich kann doch

00:04:39: einfach Apfeln apfel haben!

00:04:40: Ja aber eben schon zum Martin gesagt lass das bitte lasst uns aufbewahren diesen Mitschnitt für die Diskussion die wir dann so Off-Record eigentlich haben zu sagen ja muss eine Tour sein?

00:04:49: Ja ich gehe auf Tour Auf jeden Fall.

00:04:51: Neues Buch, das ist ein super Thema.

00:04:52: ich gehe auf Tour.

00:04:54: Ein Tag vor Generalprobe was mache ich hier überhaupt?

00:04:57: Das

00:04:57: wird toll!

00:04:58: Morgen sind wir im Bautraum Theater hier in Köln.

00:05:00: es ist ein Heimspiel.

00:05:01: Wir haben uns das angewöhnt.

00:05:03: die letzten drei Touren haben wir mit einer Generallprobe versehen weil sie da einfach nicht nur Klartext sprechen sondern die Hosen runterlassen.

00:05:10: Und dieses Mal haben wir ein bisschen etwas anderes.

00:05:11: Weil.

00:05:12: bisher bei allen Generalproben war es so dass ich danach gesagt habe ne wir machen's ganz anders.

00:05:16: Dieses mal glaube ich passiert uns das nicht

00:05:18: Werden wir sehen.

00:05:22: Also in anderthalb Tagen, mein Job ist es ja dann quasi irgendwo in der dunklen Ecke zu sitzen und wirklich mal zu gucken laufen die Abläufe so wie wir uns das vorstellen.

00:05:29: Das ist von der Dynamik her so und so und das werden wir sehen!

00:05:32: Es ist spannend

00:05:34: für alle die schon die vielleicht schon mal so ähnliche Phasen mitgemacht haben oder dass vorhaben.

00:05:38: ich halte es für wahnsinnig wichtig dass Menschen im Publikum sitzen die dir danach die ehrliche Meinung sagen und hier unterscheide ich nochmal zwischen Generalprobe und Premiere.

00:05:46: Bei einer Premiere, das habe ich euch einmal gesagt.

00:05:49: Auch man das so erzählen muss als Künstlerin – ich sage es aber jetzt!

00:05:54: Wenn nicht eine Premiere halte mit einem neuen Thema wo sehr viele Menschen im Publikum sind die mir auch sehr nahe sind, habe ich grenzenlosen Spaß auf der Bühne.

00:06:02: danach beim Signieren grenzenlosen Spaß.

00:06:04: auf dem Weg nach Hause kommt die Panik dass ich denke was hast du da fabriziert?

00:06:11: Jetzt wenden sich deine Menschen von dir ab Ich schlafe da nicht.

00:06:15: Und am nächsten Morgen ist die Panik so omnipräsent, dass ich denke ... Meine Mutter sprich mir, meine Kinder wohnen sich selber zur Adoption.

00:06:22: Auch egal was dir für ein Feedback-Direktor nachgeben?

00:06:25: Völlig egal!

00:06:25: Ist

00:06:25: das einfach so'n ...

00:06:26: Ganz egal!

00:06:27: Mechanismus

00:06:28: oder so'

00:06:28: ein Mechanismus?

00:06:29: Also wirklich mit Schlafstörungen und richtig... Nicht zu

00:06:32: beeinflussen?

00:06:33: Doch wenn am nächsten morgen Nachrichten von allen kommen Was war das für einen schönen Abend?

00:06:38: Nach einer Premiere bin ich nicht bereit für Kritik.

00:06:42: Das muss Tage warten.

00:06:44: Und deshalb haben wir die Generalprobe,

00:06:47: weil

00:06:47: wir sie brauchen.

00:06:48: und man muss ja auch sagen du hast ja eine Evolution als Künstlerin egal wie lange du das machst.

00:06:52: gerade wenn man es viele Jahre macht finde ich ist dieser Moment wichtig nochmal kurz auf die Bühne zu gehen und zu checken.

00:06:58: ist das was man sich so überlegt hat wirklich der richtige Weg.

00:07:01: Es ist halt auch ein schmerzhafter Prozess.

00:07:04: Ich

00:07:04: bin immer die die kürzhaften Dinge danach auch sagt.

00:07:08: Ja aber

00:07:08: dafür bist du ja da?

00:07:09: Ich

00:07:10: weiß nicht dass du trotz Rolle, die man lernen muss.

00:07:13: Muss von auch lernen.

00:07:14: und dieser Satz der da also von dem ich sowieso nichts halte dieses Mann selber... Also ich bin nicht mein größer Kritiker.

00:07:21: Nein!

00:07:21: Kann ich nicht sein?

00:07:22: Das ist auch Quatsch.

00:07:23: du kannst nicht dein großer Kritiker sein.

00:07:25: Du brauchst Menschen von außen die nochmal drauf

00:07:26: gucken.

00:07:26: Ich glaube du brauchst ganz unterschiedliche Kritiker, also du brauchest ganz unterschiedlichere Perspektiven.

00:07:31: das gibt dich die eine Kritik die wichtig ist.

00:07:33: insofern das machen wir morgen jetzt machen heute erstmal die hundertste Folge

00:07:36: auf die ich ja auch aufgeregt bin

00:07:38: Aufgeregt bist.

00:07:39: Und ich habe mir nicht alle Folgen natürlich, also wir bekommen viele Zuschriften gerade dass viele einsteigen bei irgendeiner Folge.

00:07:45: jetzt das ist ja auch so die steigen jetzt zum Beispiel ein ist immer noch mal wichtig dass wir gleich nochmal sagen worüber wir sprechen so dass ihr uns Fälle schickt die Nicole nicht kennt.

00:07:54: es geht um Kommunikation um schwierige kommunikative Situationen aus denen ihr nicht heraus wisst oder euch schon rausgeholfen habt und wir besprechen die Ich sortiere die vor aber wirklich auch nur so ganz grob und dann gehen wir recht intuitiv in die Fälle rein Richtig.

00:08:09: Und ich habe mir natürlich noch mal ein paar Dinge so durchgehört und das war wirklich lustig, weil es gibt so ein Paarfolgen... Was glaubst du?

00:08:15: Was war denn so der lustige.

00:08:16: oder erinnerst du dich an den lustigsten Moment?

00:08:18: Also für mich der lustigste Moment war das mit dem Peter!

00:08:23: Ich meine dass wäre auch die Folge gewesen mit dem Wohnmobil als wir gesagt haben, die muss leider zu Hause bleiben.

00:08:28: Meinst du das Unterwäschenmodell?

00:08:29: oder ist es Klaus?

00:08:31: Ach das war... Oh jetzt hab' ich muss schütteln.

00:08:35: Also, das ist die... Ich muss mal meine Brille gucken.

00:08:38: Jetzt kommt immer

00:08:38: meine Brilla.

00:08:39: Wobei Peter ist ja wirklich ein sehr weitläufiger Name?

00:08:40: Nein!

00:08:40: Das

00:08:40: ist Folge XXVI Klaus des Unterwischen-Model.

00:08:44: Wurde mir auch rausgefiltert als eine der lustigsten Episoden.

00:08:47: Ja da haben wir zwei auch glaube ich einen ganz schlimmen Lachfeld.

00:08:49: Ja

00:08:49: also hört es nochmal nach wenn er sie noch nicht gehört habt ist schon drei Jahre alt.

00:08:52: aber Folge XXIX Klaus und du willst das mit dem Wohnmobil mit der Freundin und den Urlauber?

00:08:57: Mit

00:08:57: der Freundinnenmobil gesagt, dass sie muss zu Hause bleiben.

00:08:59: Ja das muss ich aber nochmal herausfinden Das weiß ich nicht mehr aus, wenn es gibt noch eine Folge und zwar ist das schon Folge vier.

00:09:07: Schon?

00:09:07: Ich hab mich heute nachgehört!

00:09:08: Und das würde ich euch auch bitten Martin, Folge Vier so die letzten, ich glaube dreißig Sekunden sind da.

00:09:14: Da hast du die Idee, die ganz spontane Idee dass wir einen Jingle brauchen ein Abschluss-Jingle also nicht nur dass wir nicht nur am Anfang eine Methodie brauchen sondern dann singst du das auch ein und das geht ungefähr so Wir brauchen einen jingle.

00:09:31: Das finde ich schön, wenn wir das jetzt noch mal kurz einspielen können.

00:09:34: Auch wenn ich es schon gespoilert habe... Und ja ansonsten alle Folgen haben irgendwie wirklich Höhen und Tiefen.

00:09:45: Wir haben zwei Live-Folgen gemacht einmal in Hamburg, einmal in Köln.

00:09:48: Kannst du beschreiben was anders ist?

00:09:50: Wenn wir das vor live Publikum machen für dich?

00:09:52: Habe ich mal so drüber nachgedacht?

00:09:54: Ist das besser schlechter denn Ja für wen?

00:09:57: Es ist deswegen anders weil die Verantwortung auf dem Bühne für mich immer eine andere ist als wenn wir beide hier sind.

00:10:04: Wenn ich auf der Bühnen bin, habe ich immer die Rolle der Entertainerin.

00:10:09: Das hab' ich

00:10:09: ja hier nicht.

00:10:10: Es ist lustig dass du das sagst!

00:10:11: Weil die zwei Folgen haben einen wirklichen Unterschied.

00:10:15: In den ersten bist du nicht die Entertainer in Köln.

00:10:19: Ach krass!

00:10:20: Da bist du wirklich intuitiver in unserer Rolle.

00:10:23: Es is lustig, dass du es jetzt sagst von eben, weil du die verschiedenen Rollen zu leben und in Hamburg ist das anders.

00:10:28: Ach siehst du?

00:10:30: Ging mir dann auch so, weil ich fühle mich dem natürlich.

00:10:33: Und da seht ihr aber auch mal ihr Lieben wie wichtig das ist sich einfach mal auf Dinge einzulassen und nicht von der Perfektion getrieben zu sein.

00:10:39: Wir beide haben uns ja gar keine Gedanken mehr drüber gemacht.

00:10:41: live-Podcast und machen wir es so wie jetzt mit Publikum.

00:10:43: Und dann fühlst du das und denkst ach krass!

00:10:45: Ist es halt Publikums da?

00:10:46: Das ist nochmal was anderes.

00:10:47: Probiert es aus.

00:10:48: solange ihr nicht am Offen im Herzen operiert, kann man ja alles mal machen.

00:10:52: Aber was wir überall haben, viel Spaß bei der Sache.

00:10:54: Wir haben auf jeden Fall hundert Folgen.

00:10:55: Trotzdem schreiben die Leute uns immer noch und das heißt es gibt immer noch Bedarf.

00:10:58: Und dann steigen wir auch mal direkt ein in die erste Folge.

00:11:01: Ich finde das ganz kurz noch eine Anmerkung sehr lustig.

00:11:04: Was ist eigentlich Bestseller auf Englisch?

00:11:06: Ah ja, Say the English!

00:11:07: Das war auch... So heißt die Folge.

00:11:09: Angie, was ist das?

00:11:10: Aber das ist

00:11:11: ja schon Englische.

00:11:12: Ja, wir starten mit einem Familienfall.

00:11:16: Und zwar hatten wir auch dazu aufgerufen, dass ihr uns schon direkt sagt wie wir euch nennen sollen.

00:11:20: das funktioniert auch wunderbar.

00:11:22: hier schreibt uns nämlich die monika die schreibt nennt mich doch einfach monika Wie toll ihr seid!

00:11:27: Brauche ich nicht zu sagen, das wisst ihr.

00:11:28: Und vielen Dank für die vielen Aha-Momente und Lachflaschs im Auto auf dem Weg zur Arbeit.

00:11:34: Nun zu meinem Problem womit nur ich ein Problem anscheinend habe und der Rest der Familie nicht.

00:11:39: Meine Schwiegermutter hat durch uns ihren Sohn und mich zwei Enkelkinder und durch meine Schwägerinnen ihre Tochter auch zwei Enkelkinder – welche schon zwanzigund achtzehn Jahre alt

00:11:48: sind.".

00:11:49: Mein Sohn wird dieses Jahr erst eingeschult und meine Tochter kommt in die fünfte Klasse.

00:11:53: Also ihre Kinder, Monikas Kinder sind kleiner.

00:11:55: Meine Schwiegermutter bezahlt die Urlaube der großen Mädels sie bekommen regelmäßig an sich Sachen gekauft und für Schule und Ausbildung werden auch finanzielle Zuschüsse getätigt also für die zwei Großen der Schwägerinnen was mein Mann und ich auch mitbekommen.

00:12:08: wir haben ein sehr gutes Verhältnis zu meiner schwägerin und auch zu den Nichten dem Besagten.

00:12:13: jedoch kommt hier mein Problem.

00:12:14: unsere Kinder bekommen noch nicht mal fünf Euro für einen Eis wenn wir in den Urlaub fahren Schulmaterialranzen etc.

00:12:20: wird auch null dazugegeben von der Oma.

00:12:22: dann in dem Fall, ich bin ein sehr gerechtlichkeitsliebender Mensch und komme damit schwer klar.

00:12:28: Ja meine Schwererin ist weitestgehend alleinerziehend aber sie ist trotzdem finanziell sehr solide aufgestellt.

00:12:33: Ich erwarte auch nicht die gleichen Summen wie für meine Nichten Aber es gibt so rein gar nichts bei meiner Moment.

00:12:39: Es gibt so reingar nix Punkt.

00:12:41: Mein Mann will nichts sagen, weil er Streit und Konflikt innerhalb seiner Familie

00:12:46: meidet.".

00:12:46: Ich habe es bei meiner Schwägerin schon mal versucht anzusprechen – auch sie meinte, du weißt doch wie die Oma ist?

00:12:52: Da kann ich leider auch nicht machen!

00:12:54: Hauptsache, die Omer ist glücklich.

00:12:56: Nun zu meiner Frage….

00:12:57: Wie kann ich das bei Gelegenheit meiner Schwiegermutter mal ansprechen, ohne zickig oder neidisch rüberzukommen.

00:13:02: Soll ich es überhaupt ansprechen?

00:13:04: Oder habt ihr noch einen anderen Tipp, wie ich mit der Situation am besten umgehen kann?

00:13:08: Ich streite mich oft mit meinem Mann deswegen was uns nicht gut tut!

00:13:12: Ich hoffe mein Thema findet den Weg in euren Podcast.

00:13:15: Liebe Monika das hat das und er betrefft den fand ich noch ganz gut.

00:13:19: den will ich noch ergänzen alle schweigen damit die Oma glücklich ist.

00:13:23: Was für ein spannender Fall.

00:13:25: ja was wir ein spannnder fall und liebe monika isst Wahrscheinlich wie immer, was ist dein Was-willig?

00:13:35: Sie schreibt ja ich bin ein sehr gerechtlichkeitsliebender Mensch.

00:13:37: Darüber haben wir ja schon so aufgesprochen.

00:13:39: Das ist ja meiner Meinung nach jetzt wird es leider schon wieder unbequem in der hundertsten Folge direkt zu einem vorgeschobener Grund.

00:13:46: Ich will Gerechtigkeitssinn, das ist aus meiner Sicht vorgeschoben.

00:13:50: Bitte überprüfe deinen Was-Willig!

00:13:54: Im Moment ist das Was-Willig und ich will dass meine Kinder genauso viel bekommen als die anderen.

00:13:59: Also ganz faktisch gesehen und so.

00:14:01: Ohne Emotional ist es eine Aufrechnung von Zuwendungen, sogar finanzieller zu

00:14:05: sein.

00:14:05: Wenn ich jetzt nur von mir ausgehe... wenn die Monika meine Freundin wäre würde ich sagen Schatz über Prüfe deiner Erwartungshaltung.

00:14:13: Die Schwiegermutter ist gar nichts verpflichtet.

00:14:16: Mich würde auch interessieren ob auf emotionaler Ebene alles passt.

00:14:19: Also kann es definitiv nicht.

00:14:21: Ja und ich habe mich gefragt, ob es da schon anfängt mit mehr Zuwendung, mehr Gespräche, mehr Zeiten zusammen?

00:14:27: Jetzt sind die ja komplett anders alt und anders situiert.

00:14:29: offensichtlich also jetzt die Schwägerinnen und Kinder und die möchte natürlich auch dem Konflikt aus dem Weg gehen.

00:14:36: Aber

00:14:37: das finde ich als Interessante!

00:14:38: Es ist gar kein Konflik da.

00:14:40: Ja aber in Monika's Kopf schon.

00:14:41: Ja

00:14:41: eben und das ist Monika... Die Frage ist wenn du jetzt was willig ändern könntest hinzu Ich möchte gerne wissen warum Dann ist das die Frage an die Schwiegermutter.

00:14:51: Schwiegamamma, warum ist es eigentlich so?

00:14:54: Würdest du das machen?

00:14:55: Ja!

00:14:56: Wenn ich das so bewegen würde...

00:14:58: Ich fühle das leider gar nicht, mir wäre das egal, gebe ich so ehrlich zu.

00:15:04: Also es sei denn, ich würde am Hungertuch knapsen.

00:15:09: Nochmal, es ist ja Ihre Schwiegemutter, sie sind noch nicht mal die Mutter und ich würde das loslassen Mir wäre das egal, finanzielle Zuwendungen.

00:15:17: Das muss die Schwiegermutter ganz alleine entscheiden.

00:15:19: Wenn es mich aber interessieren würde, dann würde ich ganz klar fragen, warum ist das so?

00:15:25: Hat das eigentlich einen Grund und ich bin mir ziemlich sicher, dass hat ein Grund.

00:15:28: Aber auch gefasst sein auf die Antwort bitte!

00:15:31: Richtig, aber ich gehe davon aus der ist ganz harmlos.

00:15:36: Dieses Thema würde ich komplett... loslassen.

00:15:39: Es ist ja das Gefühl des zu kurz gekommenen Seins bei der Monika und zwar in der zweiten Reihe für die Kinder, das tut ja oftmals noch mal mehr weh als wenn an ihr knappst

00:15:48: würde.

00:15:49: Also dass ja meistens die Projektionsfläche, die Kinder wird das auch nicht, wenn du sie nicht drauf ansprichst und nicht darauf aufmerksam machst kommen dir erst einmal da nicht drauf.

00:15:57: Richtig!

00:15:57: Die Kinder spüren das gar nicht?

00:15:58: Mich würde jetzt noch interessieren woher sie das weiß dass diese Zuwendungen stattfinden.

00:16:02: Da würde mich jetzt mal so ein Blick in die Familie.

00:16:05: findet das am Tisch statt, ja?

00:16:07: Dass die Großmutter dann sagt ach ich habe euch ja den Urlaub spendiert und wenn das so zur Schau getragen wird finde ich ist es nochmal was anderes.

00:16:14: Findet das aber unter dem Deckmantel von irgendwas statt?

00:16:18: keine Ahnung weil es könnte auch rein theoretisch sein.

00:16:20: Die Kinder sind ja noch klein.

00:16:22: wie lange findet das schon statt?

00:16:24: vielleicht hat sie für die kleinen Kindern vorangelegt weiß ich nicht.

00:16:27: Ich will nur sagen Es gibt da keinen Anspruch.

00:16:30: Also es gibt keinen Anspruch, nur weil die Oma da hin viel Geld gibt.

00:16:33: Heißt das noch lange nicht dahin viel Geld?

00:16:36: Und was will ich ist das Entscheidende!

00:16:38: Wenn das was willig ist, ich will gleich gehalten werden dann musst du für dich die Frage stellen lieber Monika hast Du einen Anspruch darauf?

00:16:45: und da muss ich leider ganz klar sagen nein.

00:16:47: Ist deinem was willich aber mich interessiert warum?

00:16:50: Ist deine Spitze dahinter?

00:16:52: Muss ich daraus irgendwas lesen?

00:16:54: Dann isst aber ja kein Konflikt, dann ist das nur die Frage liebe Schwiegermammer Ich möchte gerne wissen, warum ist das so?

00:17:01: Möchtest du mir damit irgendwas sagen?

00:17:03: oder hat das Gründe die mich vielleicht gar nichts angehen?

00:17:05: weil dann lass ich es los.

00:17:06: Na

00:17:06: ja man sollte es loslassen.

00:17:08: Man sollte es schon alleine los lassen wenn ein sowas schon bewegt.

00:17:12: in diesem kleinen Kreis hat die Erfahrung in meinen Umkreisen also Gott sei Dank nicht in meiner eigenen Familie aber in mir nahen Familien gezeigt dass wenn es um so Themen wie Erbe geht später einmal Das halt schon der Grundstein dafür ist für spätere Konflikte in diesen Bereich.

00:17:27: Also, weil auch da...

00:17:29: Du hast ja schon so viel bekommen.

00:17:30: Das können wir hier abziehen und all die ganzen

00:17:31: Spürklinge.

00:17:32: Richtig!

00:17:32: Ja, ja.

00:17:32: Und da passieren ja wirklich.

00:17:34: also jetzt nicht dass das bei dir passiert Monika aber in meinen Erfahrungen passieren ja wirklich.

00:17:38: Also quasi sagen wir mal bevor der Bestatter da war noch ganz fiese Dinge, ne?

00:17:43: Ja, ich habe

00:17:44: meine schlimmen Dinge erleden.

00:17:48: Hoffentlich kannst du damit arbeiten liebe Monika.

00:17:51: Ja, auf jeden Fall würde ich nicht ein letztes vielleicht noch dazu in der Familie weiterhin da für Querelen sorgen.

00:17:59: Indem dass ich meinen Mann sage sag du doch mal was oder einen Hass auf meine Schwägerin bekomme.

00:18:04: Du könntest ja auch mal etwas sagen.

00:18:06: Ich bin jetzt einmal ganz hart liebe Monika überprüfe dein Was will ich und überprüfen was du schon dafür getan hast damit es besser wurde.

00:18:14: Das würde ich in dem fall nochmal kurz definieren.

00:18:16: meinst du kommunikativ Richtung gegenüber der

00:18:19: Direktrichtung schwiegermutter?

00:18:21: Aber ohne nochmal, da ist kein Konflikt und es ist auch kein schwieriges Gespräch.

00:18:27: Macht euch davon frei!

00:18:28: Es ist eine offizielle Nachfrage mehr nicht.

00:18:32: Ja ich schließe mal einen weiteren kurzen Familienfall an weil wir gerade schon bei Family Affairs sind sozusagen und wir haben von der Sonja eine Mail bekommen Und die hat den Betreff, die Sorgen meiner Mutter.

00:18:45: Hallo Nicole und Angie!

00:18:46: Ich glaube das meine Frage an euch auch andere Menschen umtreibt.

00:18:50: Meine Mutter macht sich immer viel zu viele Sorgen um uns Hintergrund.

00:18:53: ich bin Mitte vierzig mein Mann ist einundfünfzig unsere Kinder sind neun- und vierzehn Jahre alt.

00:18:58: Alles was irgendwie nach Problemen aussieht halten wir von meiner Mutter fern denn sie findet so schon mehr als genug worüber man sich Sorgen machen kann.

00:19:05: Beispiele alleine aus den letzten Wochen Mein Mann grillt zum bestimmt fünfzigstens mal mit dem Grill am gleichen Platz meine Mutter dabei und warnte ihm, dass der Grill dort sehr unsicher stehe und die Hecke Feuer fangen könnte.

00:19:17: Der Abstand ist wirklich weit genug.

00:19:19: Trotzdem geben wir uns geschlagen, räumen den Grill ganz woanders hin um die Mutter zu beruhigen.

00:19:23: Anderes Beispiel ich schenke mein Mann einen Rundflug!

00:19:26: Meine Mutter sagt direkt das sie dort nicht einsteigen würde und dass viele Flieger abstürzen.

00:19:30: Wenn ein Freund der Kinder ein neues Fußball-Trikot bekommt bekommen meine Kinder auch direkt eins um wie sie sagt auch mithalten zu können.

00:19:37: Sie sorgt sich tatsächlich dass die Kinder mit einem Trikot aus der letzten Saison von ihren Freunden Ja, was überhaupt?

00:19:43: Gehänselt werden oder ähnliches.

00:19:45: Früher war sie nicht ängstlich und wir konnten uns nicht erklären warum es immer stärker wird.

00:19:48: Es ist ja auch quatsch zu sagen macht ihr keine Sorgen denn durch diesen Satz hat noch nie jemand aufgehört sich zu sorgen.

00:19:54: Durch eine humorvolle Antwort wird sie verletzt und nicht ernst genommen.

00:19:57: Diese Sorgen sind oft lustig wenn ich es ihr nicht so ernst wäre.

00:20:00: Ihr habt immer so gute Ideen, wie man reagieren könnte.

00:20:02: Vielleicht fällt euch dazu noch eine Inspiration ein?

00:20:05: Habt ihr so einen Thema schon mal angesprochen?

00:20:07: Ich kenne fast alle Folgen, schreibt die Sonja!

00:20:09: Nee haben wir doch nicht liebe Sonja, wüsste ich nicht... Die Sorgen meiner Mutter.

00:20:12: was für ein schöner Betreffende.

00:20:14: Ich habe mal ein Artikel gelesen, ich meine es war in der Süddeutschen gewesen dass sehr viele erwachsene Töchter sich nicht von der Gefühlslage der eigenen Mutter trennen können.

00:20:24: Dass sie nicht unterschalten können.

00:20:26: Fühle ich das oder fühle meine Mutter das?

00:20:30: Möchte ich sagen, von einer Töchtermutter.

00:20:35: Und ich habe mal einen Artikel gelesen und das wäre in der Zeit gewesen.

00:20:40: Das ist auch mit der Geburt zwischen Mutter und Tochter Dinge gibt die nie mehr trennbar sind.

00:20:46: Ich

00:20:48: weiß was du meinst, ja da geht es so!

00:20:50: Das ist

00:20:51: nicht mehr

00:20:51: trennbar.

00:20:52: Und das ist ja grundweckpositiv.

00:20:54: und die Besonderheit, dass du dir... Jetzt sind wir ja in der Schlaufe!

00:20:56: Du machst dir Sorgen über die Sorgen deiner Mutter.

00:21:00: Wir sind ja... Das spiegelt sich gegenseitig und ich fühle das deswegen.

00:21:05: Und jetzt zu sagen, das musst du loslassen und drüber hinweggehen?

00:21:07: Das würde den Kern der Sache nicht treffen weil es ist ja auch lang.

00:21:11: mal ehrlich sein nervig.

00:21:13: Du bist beim Grillen und dann kommt sofort aber der Muster weiter weg und das machen wir nicht und das ist auch nervig wenn immer wieder so ein Dämpfer von oben kommt.

00:21:22: So würde ich das empfinden, immer wieder als Dämmfer und nicht überlege gerade...

00:21:25: Ja es ist ja fast schon, also manche meinen schon würden auch sagen pessimistisch.

00:21:29: Also wenn jemand sagt einen Flugzeug stürzt ab dann ist das in dem Moment.

00:21:33: Ich weiß nur dass das Gehirn auf jeden Fall um vieles schneller einen negativen Impuls hat als einen positiven.

00:21:39: Das macht uns oft in unserer Welt noch etwas schwerer bzw für negative Nachrichten macht es es einfacher aber das Gehören direkt drauf reagiert.

00:21:47: Und das beobachte ich bei vielen im Alter auch, mich würde mal interessieren ob die Mutter allein stehend ist, wovon ich mal ausgehe?

00:21:52: Ich weiß nicht ob sie es geschrieben hat Aber dass die vielleicht wirklich in so einem Kreislauf ... Nee, nicht Kreislaufe ist falsche Wort.

00:22:00: Ja doch, ein Toffetzkreislauf?

00:22:02: Wenig Ansprache dann ... Ich sag jetzt mal wenig Ansprach von außen und viel im Nachrichtenmodus.

00:22:08: Wir reden ja viele über Social Media-Verbot bei Jugendlichen.

00:22:11: Aus meiner Sicht müssen wir auch über das Social Media Verbot bei Älteren sprechen.

00:22:15: Die können da gar nicht mehr raus und schicken Warnmeldungen an alle möglichen.

00:22:19: Ich hab hier was gelesen, der Herr Doktor Hintertupfingen aus Hintertopfing hat das und das empfohlen.

00:22:25: Ich überlege gerade Sonja was ich da machen, also was es für ein intuitiven Zugang gibt weil dein was willig ist ja fern ab.

00:22:33: Dein was willich wäre dass seine Mutter sich eigentlich mit freut und sagt ach toll wir grillen lecker auch Rundflug megabyte da bin ich dabei.

00:22:40: Da kommen aber nicht dran

00:22:41: oder gar nichts.

00:22:42: Also ich glaube noch nicht mal als es nur das positive gewünscht.

00:22:44: Ja ich glaube sie wollen einfach nur nicht diese.

00:22:47: Aber wegen Reaktionen auf Ihre Reaktion, weil Sie ja auch nicht darauf reagieren wollen.

00:22:52: Also sie schreibt ja auch menschlicherweise, wollen wir es nicht ignorieren?

00:22:54: Weil wir wollen dass sie sich nicht ernst genommen fühlen.

00:22:58: Und selbst wenn Sie jetzt der Mutter sagt Mama behalte deine Sorgen für Dich so dann hat sie aber die Mutter im Blick und weiß genau ah!

00:23:06: Jetzt beißt sie sich auf die Zunge und eigentlich würde sie gerne das und das sagen.

00:23:11: Deswegen das was will ich ist da ganz ganz schwierig.

00:23:16: Ich hab da keinen guten...

00:23:18: Vor allem wenn ich jetzt hier länger drüber nachdenke und nochmal so die älteren Personen in meinem familiären und erweiterten Familien- und Freundesfamilienumfeld mir mal durch den Kopf gehen lasse, ist das fast ein

00:23:31: Standort.

00:23:31: Und je älder desto schlimmer?

00:23:33: Je älTER

00:23:34: desto schlimmer und je äLter desto sorgenvoller.

00:23:36: wie zum Beispiel man fährt irgendwo hin und da schneit es vielleicht und dann stürzt man direkt, weil's schneit.

00:23:42: Richtig!

00:23:43: Und dann ist auch ne Self-Reveilling-Professie.

00:23:46: Ja.

00:23:48: Da müsst ihr eigentlich noch mal jemanden fragen, der sich mit dem Thema Alter und Psyche auseinandersetzt?

00:23:53: Weil da gibt es glaube ich gute Erkenntnisse drüber.

00:23:55: Die ja schon so am Rande der Altersdepression kratzen.

00:23:58: also gibt es ja dieses Thema und vielleicht ist das das Einstiegs-Tor dazu.

00:24:03: Vielleicht das und weißt du wer eigentlich immer einen intuitiv guten Zugang dazu hat, dass sind ja Kinder die überhören das auch

00:24:11: gerne.

00:24:13: Ich will jetzt auf keinen Fall Sonja hieß unsere, ja.

00:24:16: Dass die Sonja jetzt die Kinder damit auch infiltriert und sagt wenn die Oma sich Sorgen macht dann mache das und dass.

00:24:22: Dann

00:24:22: fährt er nie zu singen oder so?

00:24:24: Ritten ihr auf keinen Fall aber vielleicht... Also ich bin jetzt mal bei dem Rundflug-Thema.

00:24:32: Wenn die Kinder sagen würden auch Oma jetzt kommt schon mit!

00:24:34: Wenn stürzen wir alle zusammen ab sage ich jetzt mal einen rein intuitiven Zugang dazu könnte ich mir vorstellen dass die Omma dann da rauskommt das Hören mit positiven Erlebnissen.

00:24:47: Ja,

00:24:48: richtig dass die Konditionierung vielleicht positiv anfängt und man irgendwie so viel Positives schafft um die.

00:24:53: ich weiß ja nicht wie oft diese sehen.

00:24:55: aber wenn man sagt über mehrere Wochen scheint es ein regelmäßiger Zustand zu sein das heißt ihr habt vielleicht einen regelmäßigen Zugang und könnt es mal ausprobieren ist immer gut.

00:25:03: News gibt ja mittlerweile auch viele Quellen von guten Nachrichten

00:25:08: unbedingt mit

00:25:09: denen man sich unbedingt beschäftigen sollte.

00:25:11: Aber liebe Sonja guckt, dass es nicht zu anstrengend für dich wird.

00:25:15: Diese Aufgabe Menschen zur optimistischen Sichtweise zu erziehen ist eine sehr, sehr anstreggende und man overpays dabei immer gerne selbst.

00:25:28: Das ist schwierig!

00:25:31: Das ist Schwierig.

00:25:32: Ich habe ne kleine Rubrik für die Honarzte Folge.

00:25:36: ich habe nämlich gesehen in einer der Folgen haben wir uns sogar in mehreren folgen mit dem Thema Sprichworte auseinandergesetzt.

00:25:44: Da hattest du ja auch noch mal erzählt, dass du ganze Kapitel über Sprich Worte geschrieben hast?

00:25:48: Ich glaube es war in der Schlagfertigkeitsquenz und Technik, eine Technikentschuldigung natürlich für Schlag Fertigkeit!

00:25:55: Und ich habe ein paar Sprich-Worte mitgebracht und ich möchte das du ganz intuitiv mir sagst was woher die Bedeutung kommt.

00:26:02: Ach Du Liebesbischen!

00:26:04: Ich hab' auch die Auflösungen jeweils dabei.

00:26:06: Ja wir fangen mal mit einem an was wir vielleicht beide auch mal ganz gerne machen.

00:26:13: Also was uns passiert, sagt man.

00:26:15: Weiß ich nicht ob das stimmt könnte auch ein Gerücht sein ins Fettnäpfchen treten.

00:26:19: Ach oder?

00:26:20: Als ob ich schon mal jemals ins Fettenäpfeln getreten wäre!

00:26:23: Ich erinnere

00:26:23: mich also einen zwei aus den Halbneren.

00:26:26: Also

00:26:26: viele Sprichwörter kommen aus dem Mittelalter.

00:26:31: Deswegen würde ich jetzt mal intuitiv sagen, das kommt aus dem Mittelalter.

00:26:34: Zeitliche Zuordnung habe ich nicht!

00:26:36: Ich hab nur aus welcher Situation heraus oder aus welchem Ereignis heraus sich das etabliert hat.

00:26:43: witzigerweise?

00:26:44: Dann würde ich vermuten vielleicht früher aus den Küchen als man das Fett gesammelt hat und wenn man aufgeräumt hat stand es da und man ist noch einmal blöd ins Hettenipfeln getreten hat... Du

00:26:53: bist ganz nah dran!

00:26:56: Die Geh-Erklärung ist erstaunlich wörtlich.

00:26:58: Früher standen kleine Gefäße mit Stiefelfett in der Nähe der Tür, also um sich die Stiefel noch mal einzufetten.

00:27:03: Wer unachtsam hineintrat machte nicht nur Dreck sondern verschwendete auch wertvolles Fett.

00:27:08: Aus der realen Ungeschicklichkeit wurde der sprachliche Fauxpa.

00:27:11: Ach guck!

00:27:13: Habe ich noch ein paar mehr mitgebracht?

00:27:14: Aber was machen wir zwischen den

00:27:15: Fällen?!

00:27:16: Aber sind wir denn schon wirklich oft ins Fett nepfinken?

00:27:20: Ja,

00:27:21: aber jetzt nichts dramatisches.

00:27:22: Nein,

00:27:23: aber ich erinnere mich an einen... Ach egal, erzähle ich dir nachher auf the record.

00:27:27: Nee das kann ich nicht im Onen sagen.

00:27:29: Kannst du auch keine Andeutung

00:27:33: machen?

00:27:34: Nein!

00:27:37: Das tut uns leid.

00:27:39: Jetzt kommt ein Erfall wo ich eventuell etwas länger für brauche.

00:27:43: Nicht weil der lang ist aber weil da sehr viele Namen drin sind die ich ja auch ändern musste.

00:27:47: Es geht um das berufliche Thema.

00:27:49: Der Fall ist wirklich schon ein bisschen älter, es tut mir leid.

00:27:52: Die liebe Tina hat uns geschrieben die nicht so heißt aber sie wird sich vielleicht wieder erkennen.

00:27:57: Hallo ihr zwei.

00:27:58: ich bin Treuhörerin von eurem Podcast und habe schon drei Bücher von Nicole gelesen.

00:28:02: vielen Dank für die Inspiration.

00:28:03: sehr sympathisch an dieser Stelle.

00:28:04: auf

00:28:05: jeden fall.

00:28:05: kurz zu mir mein Name ist Tina Ich bin neunundvierzig Jahre und beruflich helfe ich und berate zukünftigen Schulanfängeren und ihre Eltern beim Schulranzen Kauf.

00:28:14: Das ist jetzt ein ganz aktuelles Thema Was mir viel Freude bereitet.

00:28:19: Warum guckst du so?

00:28:21: Ein Schulranzen-Couch!

00:28:23: Ja, nein.

00:28:24: Nicht Coach!

00:28:24: Sondern beim Verkauf im Einzelhandel.

00:28:26: Ach, das ist ja fein.

00:28:29: Ich dachte jetzt schon, weil ich hatte letztens auf Instagram... Auf LinkedIn habe ich dir schon was weitergelegt und gesagt habe die Berufe Periodencoach.

00:28:38: Habe ich auch schon gelesen?

00:28:38: Nein, sie ist kein Coach.

00:28:39: Sie schreibt

00:28:41: Hilfe und beratigt zukünftige

00:28:43: Schulernfängerinnen und ihre Eltern.

00:28:44: Das ist toll.

00:28:45: Im Handel stationärer Handeln großartig.

00:28:47: Erzählte mir mich gerade in Natascha von, dass sie das auch für den Sohn, der es sehr durchhat.

00:28:51: Aber krasses Prozedere Also, was man da so mittlerweile

00:28:54: alles durchläuft.

00:28:55: Ja also... Regal!

00:28:57: Also die Tina berät auf jeden Fall Kunden und Kundinnen.

00:29:01: Ich

00:29:02: dachte die Eltern zu Hause schon als

00:29:03: Coach.

00:29:04: Vielleicht solltest du mal aufrüsten, Tina?

00:29:06: Nun ist es so dass wir ja noch nicht wirklich ein gespieltes Team sind.

00:29:10: Also ich nenne jetzt mal keine Namen weil das sind mir zu viele Stolpersteine.

00:29:13: Es gibt eine Filialeiterin Die ist seit sieben Monaten im Team.

00:29:17: Es gibt Eine Verkäuferin, die ist von Anfang an dabei.

00:29:23: Dann gibt es noch ganz viele andere Weiterverkäuferinnen, da die später nicht mehr vorkommen.

00:29:27: Brauche ich sie nicht namentlich nennen und es gibt die Tina.

00:29:32: Es geht um die Tina und ihre Kolleginnen aber vor allen Dingen geht es um Miriam, die Verkäufein, die ist achtundfünfzig Jahre alt und seit Anfang an dabei.

00:29:40: Nun zu meinem Problem.

00:29:41: Miriam sehr extrovertiert und laut schimpft und lässt er täglich über die Verhältnisse in unserem Arbeitsplatz am liebsten über unsere Filialeitung.

00:29:49: Im Grunde habe ich bisher gerne mit ihr zusammengearbeitet, aber fühle mich zunehmend wie ein Mülleimer.

00:29:55: Da wir beide in Vollzeit arbeiten und uns viermal pro Woche sehe, bekomme ich am meisten von ihrer grundsätzlichen Unzufriedenheit ab.

00:30:01: Meine Sicht der Dinge ist grundsätzlich positiver und ich bin stark und flexibel genug um mich auf unsere Filialeitungen beispielsweise auch einzustellen und sie so zu akzeptieren – das mache ich im Übrigen mit allen Menschen!

00:30:12: Da ich mich rhetorisch nicht sehr gut ausdrücken kann und mich regelmäßig von Miriams Tiraden in eine Ecke gedrängt sehe, bin ich nun schon zweimal laut geworden ihr Gegenüber.

00:30:20: Ich wollte wissen ob sie denn nicht einen einzigen positiven Aspekt an unserem Arbeitsplatz sehen könne – dass sie das alles nicht so hochhängen soll und sich doch einfach mal mit unseren Geschäftsführer austauschen sollte!

00:30:31: Miriam macht sich Listen mit allen ihre Ansicht nach negativen Aspekten und schiebt ein Telefonat oder Brief an den Geschäftsführern immer wieder auf.

00:30:39: Zudem hat sie mir bei meinem letzten Ausbruch in Anführungszeichen gesagt, dass ich alles persönlich nehmen würde und mich ja wohl auch bei ihr auskotzen würde.

00:30:47: Das tue ich tatsächlich nicht.

00:30:48: Komme ich eh nicht sofort bei ihr aber Sie Moment Miriam teilt aus kann aber kaum etwas einstecken.

00:30:55: mein was will Ich schreibt die Tina?

00:30:58: Ich möchte meinen Frieden nicht mehr laut werden Und Miriam Souverän in ihre Schranken weisen.

00:31:02: Vielen Dank und macht weiter so.

00:31:07: So let's go.

00:31:09: Schulranzen Coach

00:31:12: Anji, das sind aber auch wieder

00:31:13: krasse Fälle.

00:31:14: Ja also wir haben nur so krasste Fälle heute.

00:31:16: Es wird ja auch ein langer,

00:31:18: langer... Ich werde direkt umbequem weil wir haben wenig Zeit.

00:31:22: Ja natürlich

00:31:22: muss ich um bequem werden.

00:31:24: Ja sorry!

00:31:24: Ich muss einmal aus der Schreibweise liebe Miriam du schreibst Also, die Kollegin ist laut und extrovertiert.

00:31:35: Und lässt an der Filial-Leitung kein gutes Haar.

00:31:38: Du hingegen bist stark reflektiert um das zu tragen?

00:31:41: Und du lässt grundsätzlich auch alle Menschen so wie sie sind außer die Kolleginnen halten?

00:31:46: Ich

00:31:47: glaube es geht vielleicht ja... Es geht vielleicht um dieses Erdtragen.

00:31:51: Ich

00:31:51: glaube meine hat irgendwann so eine Blindness.

00:31:54: also ich fühle das schon.

00:31:58: Ich hatte das jetzt gar nicht so im unbequemen Modus direkt, aber später vielleicht.

00:32:01: Doch

00:32:02: doch!

00:32:02: Das höre ich auch in der Schreibweise schon raus.

00:32:04: Ich fühle das auch komplett gar keine Frage.

00:32:07: Vielleicht noch einmal zur Einordnung.

00:32:09: Wenn unser was willig ist irgendjemanden zu verändern werden wir da an unsere Grenzen kommen.

00:32:15: es gibt keinen kommunikativen Kniff Keinen, mit dem du dann gegenüber ändern kannst.

00:32:22: Das will sie auch.

00:32:24: Sie will nicht mehr laut werden ihr Gegenüber?

00:32:27: Weil sie sagt, sie kann sich rhetorisch selbst nicht so gut ausdrücken.

00:32:29: das schreibt sie ja.

00:32:30: oder sagt sie auch Möchte sie vielleicht ein paar kommunikative Hebel um vielleicht der Miriam zu sagen Dann schreib doch jetzt bitte endlich den Geschäftsführer Brief.

00:32:39: Ich bin nicht dein.

00:32:40: also ich hätte sogar gedacht Du sagst sowas.

00:32:42: wie sag es ihr genauso.

00:32:44: Ja, das wäre jetzt wenn ich aus dem Unbequem fertig bin.

00:32:48: Nur sie schreibt komplett aus dem Kampfmodus.

00:32:51: Ich lese da überhaupt nichts, nichts Lässiges!

00:32:54: Ich lse auch bei ihr keine Spaß mehr.

00:32:56: Es ist der Einzelhandel.

00:32:59: Und das wäre mein dritter Aspekt?

00:33:02: Es ist ein bisschen typisch Deutsch.

00:33:05: Also dieses und so erlebe ich den Handel im Moment auch leider.

00:33:08: Ich muss es so deutlich sagen... Meinst

00:33:09: du die Mots-Modus von der Kollegin?

00:33:14: gar keinen Spaß irgendwie am Kunden.

00:33:16: und also das höre ich da schon auch raus.

00:33:20: Und dieses Ich möchte sie in

00:33:22: China hat ja positive Aspekte in ihrem Job, die mag ihren Job

00:33:25: lesen höre aber nicht raus.

00:33:28: Leider so deutlich sagen, lese ich nicht raus.

00:33:30: Ich lese

00:33:32: nicht raus...

00:33:33: Guck mal wir sind uns oft uneinig.

00:33:35: Wir sind uns selten uneinigt!

00:33:37: Ich

00:33:37: höre die E-Mail jetzt zum ersten Mal.

00:33:39: vielleicht sind da auch Sachen drin?

00:33:40: Aber ich kann das schlucken weil ich hab halt sonst mit total netten Leuten zu tun.

00:33:47: Oder du bist Positives fürs Team oder so.

00:33:50: Das ist ein gutes Waswillig.

00:33:59: Guck mal, ob du das Waswillige vielleicht noch einmal anreichern kannst mit.

00:34:03: Ich wünsche mir etwas mehr Gelassenheit für mich.

00:34:06: Ja verstehe ja sehr interessant guck da habe ich die hatte direkt so Ich war Kampfmoduspartei.

00:34:11: Ich

00:34:11: möchte gerne ein bisschen mehr Humor in die Geschichte reinstellen.

00:34:14: Nimm die Kollegin mit Humor, die wirst du nicht mehr erinnern.

00:34:16: Du meinst mit Lassigkeit Leichtigkeit?

00:34:17: Total Leichtigheit und dann kommen vielleicht noch mal die Perspektive eines Mannes unter Umständen.

00:34:24: Ich konnte mir vorstellen, ein Kollege würde sagen, komm mach einen Kopfzuschatz.

00:34:28: Jetzt gibt es ja auch gerade in dem Beruf oder in den Bereich kann ich mir hervorstellen totale saisonale...

00:34:35: Hochzeiten,

00:34:36: die jetzt sind im Sommer.

00:34:38: Wahrscheinlich fängt das am Mai an, wenn die Kommunionen starten oder so und es endet aber auch irgendwann in August oder dazwischen ist ja wahrscheinlich der Kauf von Schulranzen eher seltener.

00:34:47: Also das passiert?

00:34:48: Ja!

00:34:49: Aber sind eher seltsam.

00:34:50: Was würde ich mal interessieren?

00:34:51: Wenn wir

00:34:52: etwas anderes haben... Das wird ja wahrscheinlich ein großer Schreibwahn sein.

00:34:57: Ich habe mir spontan einen K-Statt vorgestellt wo sich alles auf diese Diese Abteilung konzentriert.

00:35:05: Es ist ja immer

00:35:06: noch ein Riesenbusiness, ne?

00:35:07: Hast du eigentlich gesehen dass die Dittelmaus zurückkommt?

00:35:10: Ja Gott!

00:35:11: Die hatte gerne weg...

00:35:14: Ich

00:35:16: stand plötzlich vor diesen Aufsteller und war kurz zurückgebiemt in meine Kindheit.

00:35:21: Es

00:35:21: ist eine Nostalgie, es ist dieser Schrein nach der guten alten Zeit und die Dittelmaus sollts richten.

00:35:27: Ich warte auf das HB-Männchen!

00:35:31: Ja aber

00:35:34: jetzt unsere Kindheit und Jugend sind wir ungefähr ähnlich, da war du als HB Männchen nicht?

00:35:38: Nein

00:35:39: natürlich nicht, aber es steht ja trotzdem für eine gute alte Zeit.

00:35:43: Ja,

00:35:43: ich hatte den Dittelmaus-Block.

00:35:45: Aber ich war da jetzt nicht so.

00:35:46: Ich hatte auch

00:35:46: nicht immer meine Schwester.

00:35:47: Kein Kuscheltier!

00:35:48: Der war zu teuer... Das war teuer.

00:35:50: Richtig reuaschekostet.

00:35:53: Mir fehlt es gerade nur ein, weil du sagst diese ganze Bereich?

00:35:55: Das sind natürlich riesen Aufstellern mit allem.

00:35:57: Ja,

00:35:58: aber jetzt noch einmal zurück zu der Miriam.

00:36:01: Miriam heißt sie?

00:36:01: Tina,

00:36:02: die uns geschrieben hat und Miriam die Kollegen.

00:36:03: Richtig!

00:36:04: Also ganz konkrete Tipps ist der Kollegin genau so zu sagen.

00:36:08: Der Kollegin zu sagen pass auf ich habe keinen Bock mich da jedes mal drüber aufzuregen.

00:36:12: Ich will auch nicht laut werden.

00:36:14: Ich will dich aber auch nicht ändern.

00:36:16: es wird ein Grund haben das du den ganzen Tag meckerst Aber bitte such dir jemand anderen.

00:36:19: Das ist Tacheles Ein deutliches Tacheles.

00:36:22: Das ist die kommunikative Richtung in die Richtung der Kollegin,

00:36:26: also Tina-Time vor Tachelis

00:36:28: und der Blick ins innere.

00:36:29: Liebe Tina?

00:36:30: Guck mal!

00:36:31: ob du ein bisschen mehr gelassen hast.

00:36:34: Und ich weiß, es ist in die Tonne gesprochen und ihr seid Vollzeit da viele, viele Stunden zusammen.

00:36:38: Guck dass Du den Fokus da weg hast!

00:36:40: Weil wenn Du den Focus nicht verändern hast, hast Du schon morgens beim Zähneputzen die Miriam im Blick und wirst denken oh Gott was mit welchen Chosen kommt hier heute schon?

00:36:48: Dann verlierst Du den Spaß an der Freude und das darf dann eben auch nichts sein.

00:36:52: Nee, das darf auf keinen Fall passieren vor allen Dingen wenn Ihr den Job noch so macht wie ihn macht und so ein großes Team übrigens auch seit.

00:36:59: Das fand ich auch Krass,

00:37:00: absolut.

00:37:01: Und noch ein dritten Hinweis?

00:37:03: Das ist jetzt ein Kommunikativer der das vielleicht auf Dauer etwas entspannter macht.

00:37:10: Wenn die Kollegin mal weniger meckert wenn sie was nettes macht geht da rein und sagt super Miriam, das war heute ein Mega-Tag mit dir.

00:37:20: Das hat mir total viel Spaß gemacht und

00:37:22: ich ... Also selber Positivität reinbringen wieder?

00:37:24: Exakt!

00:37:25: Dass bestätigen was gut gelaufen

00:37:26: ist... Das ist ja ohnehin auch wirklich etwas, was oft zu kurz kommt.

00:37:29: Dazu muss man sich auch wirklich finde ich wenn es nicht intuitiv immer für nötig hältst, muss das ja immer wieder der hervorrufen, Positivity reinzubringen.

00:37:39: Ich

00:37:39: hatte gestern so'n Erlebnis beim Bäcker.

00:37:41: da war ich mit meinem kleinen Einkauf und er hat ja noch Ferien mehr beim Kleinen, der mich jetzt hat.

00:37:46: Ich bin jetzt offiziell die kleinste in der Familie Von meiner Mutter abgesehen.

00:37:50: Also dein Jüngster?

00:37:51: Genau, mein Jüngster.

00:37:52: Wir waren einkaufen beim Edeka und da war vorne in die Bäcker und habe ich noch ein Brot geholt.

00:37:59: Und dann hab' ich sie gefragt, ich hatte nun nicht auf den fünfzig Euro Schein, das kostet irgendwie drei Euro zwanzig.

00:38:03: Ich sag', darf ich Ihnen die fünfzig Eure

00:38:05: geben?'.

00:38:05: Ich hätte gern was Kleingereit gehabt oder lieber die ECK

00:38:08: hatte.'.

00:38:08: Und dann sagt sie,' Nee!

00:38:09: Ich kann Ihnen das

00:38:10: wechseln!'.

00:38:11: Hat sie mir gewechselt.

00:38:11: Da ist es zurückgegeben und so und dann nehme ich das Geld und sage auch wenn's vielen Dank mit ihnen kann man aber arbeiten'.

00:38:16: Anji, die hat gestrahlt vom rechten bis zum linken

00:38:19: Ohr.

00:38:20: Und hab ich so gedacht, krass!

00:38:22: Das war ja nur dieser eine Satz dieses auch Mensch-Danke.

00:38:25: mit ihnen kann man hier arbeiten.

00:38:27: Dafür braucht man sich keinen Zacken aus der Krone zu brechen.

00:38:30: das ist nur ganz kurz.

00:38:31: ein anderes... Ein achtsames Umgehen mit Mitmenschen.

00:38:36: und ich bleibe dabei, dass ist unser Weg raus aus der Miserie, aus dieser zwischenmenschlichen Miserien.

00:38:42: Und es

00:38:42: kann jeder

00:38:43: immer nicht immer.

00:38:45: Es gibt Phasen im Leben, da bist du selber an die Edge.

00:38:48: Da geht es nicht!

00:38:48: Aber wenn Du es kannst dann sehe ich uns als verpflichtet dafür an es zu machen und

00:38:53: das ist ein Trainingsthema

00:38:55: Und es tut doch gut... Also es kostet

00:38:57: nix.

00:38:58: Ich weiß nicht ob das jedem gut tut aber also ich in eigener Erfahrung ja.

00:39:02: Also wem tut es nicht gut ein nettes Wort zu

00:39:05: lassen?

00:39:05: Wo Du schon ein Beispiel erzählt hast erzähle ich Dir ein Beispiel wo ich nicht mal einen Job gut gemacht habe Also wo ich kommunikativ ein bisschen bockig war.

00:39:13: Und

00:39:13: zwar Situation, Kaffee bei uns um die Ecke.

00:39:16: du kennst das.

00:39:17: Links raus links Sonniger Samstag Vormittag Ich mit meinem besten Kumpel.

00:39:22: Wir wollten Kaffee trinken schon so warm, schon so sonnig dass man nicht mehr in der Sonne sitzen will sondern im Schatten.

00:39:27: Drei mal zwei Plätze jeweils nur von einer Frau belegt.

00:39:30: jeder von diesen drei Plätzen war aber nicht schlimm.

00:39:32: ich habe gesagt komm erstmal kaffe bestellen dann setzen wir uns da rein.

00:39:35: Ich sah schon bei einem von diesen dreidamen.

00:39:38: die hatte ihren Hund dabei ganz süßer Collie.

00:39:40: der lag daneben hat auf so eine Decke geschlafen Aber ich sah schon.

00:39:43: die war also fertig mit ihrem Kaffees und fertig mit dem was sie gemacht hat und saß schon so kennst du diese Körpersprache ist ja klar du weißt so.

00:39:51: Sie sah mich, ich saß sie.

00:39:53: Ich hatte mich aber erst mal hingesetzt und wir haben den Kaffee bestellt so.

00:39:57: Saßen dann da in der Sonne und brutzelten vor uns hin?

00:39:59: Und ich hab schon so gedacht

00:40:00: ...

00:40:02: Könnte jetzt einer von den drei... Ich wollte auch nicht fragen, bitte können Sie also keiner von diesen drei sagt da auch, ich rutsch mal rum oder so.

00:40:09: Ich war bockig, Nicole!

00:40:11: Ich hatte in dem Moment einfach keine wirklich wirklich einfach mal keine Motivation, keine Lust.

00:40:17: Ja, ich gesagt habe, nee, das ist eine offensichtliche Situation.

00:40:21: Ich arbeitete mich nicht an einem Samstag, so einen schönen sonnigen Samstag daran.

00:40:24: Ich hatte auch gerade schon Gespräche mit meinem Kumpel die schon zu Problemen orientiert waren, hab ich schon gesagt.

00:40:29: Nee, mach's jetzt nicht!

00:40:31: Diese besagte Frau mit dem Hund rückte dann also wirklich aus Band ihrem Hund die Leine um, nahm den Hund und sich und ging rein, um zu bezahlen.

00:40:44: In dem Moment wo ich das gesehen habe dass sie aufsteht bin ich schon – auch sehr deutsch, ich weiß – schon mal aufgestanden und habe mich vor sie gestellt.

00:40:53: Habe sehr freundlich geguckt, habe aber nichts

00:40:55: gesagt.".

00:40:56: Weil ich mir gedacht hab, ah nee was soll's jetzt auch noch sagen?

00:40:59: Ah gehen Sie!

00:40:59: Und das war offensichtlich.

00:41:02: Ich habe aber schon gemerkt wie sie sich darüber geärgert hat dass ich nichts gesagt habe.

00:41:08: Sie ging also rein mit Hund und bezahlte...ich setzte mich mit meinem Kumpel dahin, wir waren schon so und ich hab kurz darüber gelacht weil ich gesagt hab naja Man kann es auch übertreiben mit so einer normalen Alltagssituation.

00:41:20: Das habe ich gesagt, das hat sie vielleicht auch gehört.

00:41:23: Es verging so zwei Minuten.

00:41:24: in meinem Kopf war da schon längst durch.

00:41:26: Ich hab nur gesagt ja okay, ich hätte auf was sagen können aber voraus ist mein Kopf.

00:41:30: im Moment kommt die also wieder aus dem Ausgang ...mit ihrem Hund und fängt schon, kennst du diese Menschen die schon so oft Meter Entfernung anfangen mit einem zu reden?

00:41:39: Und sagt so Ja, es hätt' ja auch sein können dass ich hier noch sitzen bleiben will.

00:41:42: Das nächste Mal mal bitte nachfragen!

00:41:44: So im Vorbeigehen.

00:41:46: Und mein Kind, ich war nicht schlagfertig.

00:41:49: Ich war wirklich in dem Moment, hab ich nur gedacht ... Ich hab nur ganz intuitiv gesagt die arme Frau!

00:41:53: Weil die war so schlecht gelaunt, dass meine Reaktion gar nicht eine Wahrheit sei mal leise oder so.

00:42:00: Ich hatte Mitleid in den Moment und hab gedacht wie doof Angie du hättest durch einen einfachen positiven Moment sie fühlt sich gesehen Sie sitzt da mit ihrem Hund alleine Die war jung also die war wirklich jung.

00:42:13: Und das habe ich irgendwie verbockt Aber fand die Reaktion auch wieder so übertrieben.

00:42:18: Konntest du mir also weiß ich?

00:42:19: Total!

00:42:19: So wirklich.

00:42:20: und hab' ich gedacht, nee da habe ich kommunikativ ein Hebel liegen lassen.

00:42:24: Beide

00:42:24: habt ihr in den Hebel legen lassen ne?

00:42:26: Ja.

00:42:26: Und ich möchte die Überschrift Hitze geben...

00:42:30: Die ja bei mir eine große Rolle spielt.

00:42:31: Ich bin ein anderes Lesen bei Hitze.

00:42:32: Ja das geht ja nicht nur

00:42:34: bei dir aber die macht was.

00:42:37: Genaues Gegenbeispiel Österreich wandern oben auf der Hütte.

00:42:41: Wir hatten irgendwie, weiß ich nicht, sechshundert Höhenmeter gemacht.

00:42:44: Waren insgesamt vier Stunden unterwegs kommen hoch die haben ja auch so Sonnenschirme aufgebaut und es war alles voll aber bei einigen waren noch ein bisschen Platz.

00:42:54: wir waren ja nur zu zweit.

00:42:56: alle Tische drehten sich um und sagten, ihr meuset euch mal zu uns.

00:43:00: Und also das war völlig klar alle rutschend zusammen und es entstand jedes Mal ein nettes Gespräch und so weiter und sofort.

00:43:07: Ihr habt beide kommunikative Hebel nehmen lassen.

00:43:10: Passiert?

00:43:11: Gut, dass du davon erzählst kann sich jeder!

00:43:13: Jeder hat von uns schonmal in Kommunikativen leben.

00:43:15: Mein liebster

00:43:15: Kumpel sagte dann ah, wirst doch die Schlagfertigkeit fehlen.

00:43:18: Also erstens bin ich

00:43:21: Kommunikationstrainerin

00:43:22: und er sagt, sprachlos habe ich dich aber noch nie erlebt Weil ich natürlich bei ihm immer die passende Antwort habe.

00:43:28: Das passiert,

00:43:28: das passiert!

00:43:29: Und ich hab noch mal darüber nachgedacht.

00:43:31: wenn ich die Frau nochmal sehe ob ich's nochmal anspreche weil wir sind ja da in einem Fede...

00:43:36: Ja dann kann man ja.

00:43:37: also dann würde ich es aber wirklich total nett machen und sagen wissen Sie?

00:43:41: Ich glaube wir hatten beide das letzte Mal Luft nach oben.

00:43:43: das passiert uns auch nicht nochmal oder?

00:43:46: Und wie hast du gemerkt durch diese Art der Kommunikation?

00:43:49: Die wollte was loswerden und hat das dann aber so im Vorbeigehen so ganz theatralisch getan.

00:43:55: Kor, ich hab Hitze übrigens.

00:43:56: Hitze haben wir auch hier in unserem Studio.

00:43:59: Ich habe noch ein weiteres Sprichwort für dich.

00:44:02: Bist du bereit?

00:44:03: Ja!

00:44:03: Ich liebe das Sprichwort.

00:44:05: Ich hab mir doch gar nicht durchgelesen woher die kommen.

00:44:07: Wollte mich selber mit überraschen.

00:44:09: Butter bei den Fischen.

00:44:11: Das hab' ich schon mal gehört, woher das kommt.

00:44:13: Das kommt ja aus der Küche natürlich.

00:44:17: irgendwie würde ich vermuten... Das ist ein schönes Sprichwort, ne?

00:44:20: Voll!

00:44:21: Butter bei den Fischen.

00:44:22: Mich erinnert das auf jeden Fall an meine Oma, wenn ich die schon mal gefragt habe... Wie machst du denn?

00:44:26: Meine Oma hat viel frischen Fisch gekocht, den ich nicht gut kochen kann.

00:44:29: und da war der Standardsatz von meiner Oma.

00:44:31: Du schwenkst ein bisschen in den Butter und dann ist es huge.

00:44:33: Genauso wie jedes Gemüse.

00:44:34: Wenn du gefragt hast, wie machst du das?

00:44:36: Er präzt ja erst einen schönen Butter an mit schönen Zwiebeln und dann schwenke sie dort, dann ist's huge.

00:44:41: Wahrscheinlich kommt es irgendwie aus der Küche.

00:44:43: Butter bei den Fischern musste, um

00:44:44: klar

00:44:45: zu schmecken.

00:44:45: Kommt ja sogar aus einer Region der wir beide sehr nah sind.

00:44:49: Hamburg?

00:44:50: Norddeutschland!

00:44:50: Ja... Fisch mit Butter galt als besonders vollständig und gut.

00:44:54: Butter war früher zudem etwas kostbares.

00:44:56: Wenn die Butter bei dem Fischen war fehlte nichts Wesentliches mehr.

00:44:59: Übertragen heißt das Schluss mit dem Drumherum.

00:45:01: jetzt kommt der entscheidende Punkt.

00:45:03: Sehr leicht gesagt Kommunikation Klartext und norddeutscher Sprachwitz in einem

00:45:09: Na guck, das hat die KI ausgespuckt.

00:45:11: Natürlich hat das KI mein Freund JetGPT-Pro.

00:45:16: So kommen wir bevor wir gleich mal ein kleines Poeschen machen weil wir ja heute anderthalb Folgen aufnehmen bis zwei haben wir auch gleich mal eine Pause haben wir noch einen kurzen Familienfall den ich vorlesen möchte Ganz kurz von der lieben Gabi.

00:45:36: Guten Morgen, liebe Nicole und Angie!

00:45:38: Der Betreff ist einfach nur leicht gesagt.

00:45:40: ich höre gerne euren Podcast und wende mich an euch weil ich ein großes Problem habe.

00:45:44: Ich fange einmal von vorne an.

00:45:46: Meine Mutter hat vor Jahrzehnten einen Geschäft betrieben.

00:45:48: das meine Schwester und ich jetzt weiterführen Geht übrigens bisschen in die Richtung die wir eben hatten.

00:45:53: deshalb komplitiere ich diese ganze Geschichte in einem ist aber nochmal ein anderer Aspekt.

00:45:57: Meine Mutter hat vor Jahrzehnten ein Geschäft betrieben, dass meine Schwester und ich jetzt weiterführen.

00:46:01: Jetzt im Frühjahr ist unser Vater verstorben und ich suchte noch Unterlagen zwecks

00:46:05: Witwenrente.".

00:46:06: Da entdeckte ich zufällig das meine Mutter vor über einem Jahr meinem Neffen einen mittleren fünfstelligen Betrag überwiesen hat.

00:46:12: Das wurde nie zu keiner Zeit kommuniziert!

00:46:14: Es wäre einfach unter den Tisch gefallen wenn ich den Auszug nicht zufältig entdeckt hätte….

00:46:19: Ich habe sie angesprochen darauf?

00:46:21: Sie meinte nur es geht niemandem etwas an was sie mit ihrem Geld machen.

00:46:24: Sie hatte auch recht, nur mir geht es um dieses Nicht-Kommunizieren und dass sie meinem Neffen einfach meinen zwei Töchtern vorzieht.

00:46:32: Ihre Aussage lautete ihm habe ich das Geld gegeben.

00:46:35: alle anderen müssen aktiv auf mich

00:46:36: zukommen.".

00:46:38: Einfach verrückt finde ich.

00:46:39: Das andere für mich größere Problem ist, meine Schwester wusste davon und hat nichts gesagt über ein Jahr lang.

00:46:44: Hätte ich zufällig nix gefunden wäre es tot geschwiegen worden so?

00:46:48: Und jetzt soll ich mit ihr täglich weiterarbeiten.

00:46:50: Sie meinte zwar Es war ein großer Fehler es nicht zu sagen sie hatte es dann irgendwann verdrängt weil sie Angst vor einem Streit hatte.

00:46:57: aber macht so einen Schweigen Ist noch viel schlimmer.

00:47:00: seit das aufgehoben ist geht es mir schlecht körperlich und seelisch.

00:47:05: Ich weiß nicht, soll ich mit mir weiterarbeiten oder hinschmeißen.

00:47:09: Mein Vertrauen ist jetzt komplett gestört wenn ich aussteige wahrscheinlich ein noch größerer Familienkrieg vorprogrammiert!

00:47:28: Der Fall ist auch noch ganz frisch.

00:47:30: Ich fand, der passt dir jetzt kurz weil er sehr ähnlich ist zu dem was wir eben besprochen haben.

00:47:34: aber ich finde nochmal eine Stufe krasser in so etwas mit einem Macht.

00:47:39: Damit ich das richtig verstehe die Mutter

00:47:42: hat

00:47:42: dem also die Mutter von der Gabi

00:47:45: hat

00:47:46: ihrem Enkel... Das ist ja dann der Enkel gewesen Geld überwiesen ohne der Gabi Bescheid zu sagen und ihre Schwester wusste davon bescheid.

00:47:57: Und jetzt möchten die Gabi noch nicht mal mehr mit der Schwester, also es ist sippenhaft!

00:48:03: Es mag sein dass ich bei diesen Geldzuwendungsthemen die falsche bin weil Keinerlei Bezug habe.

00:48:16: Das liegt nicht daran, dass ich mit Geld großgeworden bin – das ist sogar genau das Gegenteil der Fall!

00:48:22: Ich fühle aber auch schon diese Grundsatzhaltung nicht alle müssen gleich behandelt werden?

00:48:30: Also wenn ich meinem einem so eine Jeans mitbringe, habe ich kein schlechtes Gewissen dem anderen gegenüber.

00:48:36: Da sich dem jetzt keine Jeans gemacht haben.

00:48:38: Ich gucke also eher nach Bedürfnissen und ich hab jetzt gerade mal so überlegt könnte das mal passieren?

00:48:43: Wenn irgendwann einmal einer in Not käme von meinen Jungs dass ich ihm mit Geld unterstütze selbstverständlich hätte ich deswegen ein schlechtes gewissen dem Anderen gegenüber.

00:48:52: Hat die untereinander ein Problem?

00:48:54: aber garantiert Nicht.

00:48:57: Spoileralarm, mein Sohn ist ja gerade achtzehn geworden, dem habe ich eine Reise nach New York geschenkt.

00:49:01: deswegen bin ich auch aufgeregt, das ist ja der nächste Punkt und ich hatte mit meinen

00:49:05: Jungs... Big App!

00:49:06: Ich hab denen das erzählt und gesagt Schatz würde ich gerne machen.

00:49:10: Und der hat nur gestrahlt und gesagt, wie toll ist es?

00:49:13: Das war überhaupt gar kein Thema.

00:49:14: Also ich fühle dieses Gleichbehandeln nicht.

00:49:16: Ich weiß aber dass das sehr viele haben die sagen dann oh wenn er das bekommt dann bekommt ja auch das natürlich.

00:49:22: wenn ich im einen jetzt ein Führerschein finanziere gebe mir natürlich müde dass der andere logischerweise auch den führerstein hat.

00:49:27: darf diese frau die ihrem neffen dass ihrem enkel das geschenkt hat?

00:49:32: liebe gabi ich frag warum trigger dich das so?

00:49:35: warum willst du noch nicht mal mit einer schwester

00:49:38: weiterarbeiten?

00:49:39: Angeblich, weil sie nicht davon erfahren hat.

00:49:42: Und das hättest besser gemacht?

00:49:43: Das heißt im Umkehrschluss muss ich jetzt mal ketzerisch

00:49:46: fragen

00:49:47: war die Mutter dazu verpflichtet über ihr eigenes Geld sich von der Gabi das geholen zu lassen?

00:49:52: Nein und das nein!

00:49:55: Also wenn es mich so trifft...

00:49:56: Da sind wir beim Thema Anspruch ne?

00:49:58: Du hast den auch nicht.

00:49:59: Und auch mit Verlaub wem geht denn hier was an?

00:50:02: bitte also dann wenn es dich so trifst Dann geht's in deiner Schwester hin und sag Warum weiß ich davon nichts?

00:50:09: Ich würde fragen in dem Fall, wenn das so klar auf einen Betrag bezogen ist.

00:50:14: Ob du, liebe Gabi auch gerne gesagt bekommen möchtest was du mit deinem Geld zu machen hast.

00:50:19: Exakt!

00:50:20: Das wäre jetzt die einzige Frage, die du uns mal ehrlich beantworten musst und ob du jedem gerne mitteilen möchtes wie du das Geld verteilst.

00:50:27: Also Entschuldigung... Ja

00:50:28: aber es ist krass.

00:50:29: also nochmal ich sag dass das ein Fehler ist, auch wenn es uns nicht trifft.

00:50:32: Fünfstelliger-Betrag

00:50:33: hilft das sind irgendwas im tausender Bereich ne?

00:50:35: Zehntausend.

00:50:35: Genau.

00:50:36: Kann

00:50:37: alles von zehn

00:50:38: bis neunneinzigtausend, neunnundneinundneunzig

00:50:43: sein.

00:50:44: Das war wieder beim Matze.

00:50:45: Wir sollten das Thema machen lassen.

00:50:46: Daran seht ihr wie wenig mit Zahlen.

00:50:49: Es ist ein krasses Thema nahe... Also dieses Thema Materialismus Geld was hat der andere?

00:50:54: Ist ein verrückt krasses Thema.

00:50:57: ich habe jetzt irgendwo gehört eine Schwester hat mir das erzählt Wie viel Geld jetzt vererbt wird die nächsten Jahre.

00:51:02: es ist ein unglaublich hoher Betrag Ja, an mich auch nicht.

00:51:07: Aber es ist auch rechtlich gar nie mit... Es ist nur verrückt wie viel Erbstreite es jetzt gibt!

00:51:14: Also es gibt ganze Kanzleien die sich sowohl im Steuerrecht als auch im

00:51:19: Erbschafts-Rechtsstreit

00:51:21: quasi finden machen.

00:51:24: Wir fühlen das

00:51:25: leider auch.

00:51:27: Gabi, inwieweit wäre jetzt dein Leben ein besseres wenn du's wüsstest?

00:51:31: Um dir nochmal den kommunikativen und vielleicht unterstützenden Move jetzt noch mal zu machen, ich würde es ansprechen.

00:51:39: Ich würde sagen, ich hätte das gerne gewusst also auch wenn du den Anspruch nicht hast aber es scheint dich so zu belasten und dann mal hören was die anderen dazu sagen Aber vorher bitte reflektieren ob du möchtest dass das mit dir auch gemacht wird.

00:51:52: Ja die Gabi sollte definitiv erst mit sich selber ins Gespräch gehen Das muss ich so deutlich sagen Und dann kann sie auch sagen ich hätte es gerne gewusst Auch wenn ich da gar keinen Anspruch drauf habe.

00:52:00: ich überlege für mich gerade Was ist das?

00:52:04: Was mich hier so twigert und bitte, das ist parallel zu dem anderen Fall.

00:52:07: Verwechselt doch bitte Zuneigung nicht finanziert.

00:52:10: Und

00:52:10: seht das Ganze ein bisschen vielleicht positiver?

00:52:12: Wir haben heute noch nicht so viel über's Menschenbild gesprochen.

00:52:14: da sprechen wir sonst immer sehr viel drüber.

00:52:18: Ein positives Menschenbild beibehalten dir will keiner was.

00:52:21: Keiner hat dir etwas weggenommen.

00:52:23: und kleiner Funfact am Rande wenn du am Ende schreibst in den Podcast schaffe ich es sowieso nicht.

00:52:29: Aber bitte benennt mich dann um, zeigt ja auch das so eine grundnegative Einstellung ein bisschen.

00:52:34: Das wird ich übergriffig.

00:52:35: aber vielleicht auch da ein bisschen mehr Positivität.

00:52:39: Wenn's geht.

00:52:40: Vielleicht kann es so viele Gründe geben, ich sehe von außen, wenn ... Ich kenne niemanden davon!

00:52:46: Ich sehe eine liebende Oma die ihrem Enkel geholfen hat wie Omas das unter Enkeln machen und die Klappe halten und sagen Jung sag keinem was davon, das mache mir zwei unter uns.

00:52:56: Also

00:52:57: wenn ich jetzt überlege in meiner Familie wahrscheinlich wenn mich würde es aber auch gar nicht stören wenn es so wäre und wenn ich überlege ist das wahrscheinlich genauso passiert?

00:53:05: So, aber es interessiert mich nicht.

00:53:07: Weil ich da noch nie einen Anspruch irgendwie für mich dran gehickt habe.

00:53:12: Das Geld anderer Menschen generell also nicht nur meiner Familie sondern Geld ist quasi etwas.

00:53:17: das hast du verdienst oder wie auch immer und das ist deinst und du kannst es Gott sei Dank selber bestimmen was du damit machst.

00:53:23: dass ist das Schöne in unserem

00:53:25: Leben.

00:53:26: Ich hatte eben nur so den ganz kurzen Move Wie wäre das gewesen wenn der Vater gewesen wäre?

00:53:32: Wenn der Vater das Geld ist das vielleicht auch noch mal so ein Ding, weil es war ja eben die Schwiegermutter.

00:53:38: Aber sind beides Frauen, die uns geschrieben

00:53:40: haben?

00:53:40: Ja richtig!

00:53:41: Es sind die Frauen, der das Geld weggegeben haben.

00:53:44: Ist das nochmal was anderes, wenn das jetzt in diesem Fall der Vater gewesen wäre, den er das Geld weggegeben hätte?

00:53:49: Keine Ahnung, könnt ihr uns ja mal schreiben?

00:53:51: oder

00:53:51: du Gabi... Müsst ihr für

00:53:52: euch

00:53:52: reflektieren?!

00:53:53: Apropos uns übrigens hundert Folgen – ich glaube wir haben drei Fälle von Männern, vielleicht vier….

00:53:58: Uns können ruhig

00:53:59: rüber.

00:54:00: Die waren toll und

00:54:01: die Männer, die uns geschrieben haben, haben uns tolle Fälle geschrieben.

00:54:04: So wir machen jetzt gleich einen kleinen Break der ist aber für euch dann quasi das Folgenende.

00:54:11: Ja ganz dringend!

00:54:12: Aber ich muss wirklich diese Folge leider also wirklich muss.

00:54:16: Wir hatten ja dazu aufgerufen dass die Leute uns auch was fragen können abseits der Fälle.

00:54:20: da ist nicht ganz so viel gekommen.

00:54:23: eine ganz tolle Sache.

00:54:25: Über die habe ich auch gar nicht, wir es nicht gleich sagen.

00:54:28: Ich hab zeitlichen Vorsprungen.

00:54:30: Aber trotzdem fängst du an, die zu

00:54:31: beantworten.".

00:54:34: Da kann ich den Namen vorlesen.

00:54:35: Die liebe Sabrina hat uns geschrieben.

00:54:36: herzliche Glückwunsch zur holendersten Folge Leicht gesagt.

00:54:38: Danke!

00:54:40: Und was ich durch euch in der letzten Zeit alles leichter sagen konnte würde hier definitiv den E-Mailrahmen sprengen.

00:54:45: Ich ertappe mich tatsächlich immer wieder dabei dass ich mir Sätze von euch merke und sie später ganz selbstverständlich in Gespräche einbaue besonders im beruflichen Alltags als Führungskraft.

00:54:54: Ach, da freue ich mich aber!

00:54:55: Ja.

00:54:56: Man könnte also sagen ihr seid inzwischen so eine Art sprachlicher Werkzeugkoffer in meinem Kopf.

00:55:00: Da ihr zu hundertsten Folgen und auch Fragen abseits der klassischen Kommunikationsfälle erlaubt hätte ich eine persönliche.

00:55:07: Wenn ihr euch gegenseitig einer einzigen Eigenschaft schenken könntet die die andere ab morgen für immer hätte welche wäre es?

00:55:13: Und jetzt kommt der spannende Teil Welche Eigenschaft der anderen würdet ihr auf keinen Fall übernehmen wollen?

00:55:19: Ich lese noch zu Ende vor Kannst du schon mal überlegen?

00:55:22: Ich stelle mir vor, dass spätestens bei der zweiten Frage die diplomatische Kommunikation kurz Pause macht und Tachele es übernimmt.

00:55:29: Sie sagen uns noch, dass wir gerne im Namenskarussell ein bisschen mehr Vielfalt und Geschichten an anderen Namen uns ausdenken können.

00:55:36: Da hast Du wohl recht!

00:55:38: Ja, vieles ist in meinem Kopf einfach...

00:55:40: Fragen wir auch mal ChatGPT.

00:55:41: Ja,

00:55:41: fragen wir ChatGpT richtig?

00:55:43: oder?

00:55:43: ich finde eigentlich die zusätzliche Aufgabe das die Leute uns schreiben wie wir sie nennen sollen.

00:55:48: Find' ich richtig gut.

00:55:50: Und macht bitte weiter so.

00:55:52: Können wir diesen... Also darüber muss ich wirklich nachdenken?

00:55:55: Nee, sollst du ja nicht!

00:55:56: Du sollst sehr intuitiv antworten.

00:55:58: Also eine Eigenschaft die ich dir gerne geben würde und

00:56:01: eine... Ja, die ich ab sofort hätte und die von einer Eigenschaft, die Ich habe, die du auf keinen Fall haben willst.

00:56:09: Also bei mir war das relativ schnell klar bei dir.

00:56:12: Ehrlich?

00:56:12: Sag mal bitte.

00:56:13: Also wenn ich dir eine Eigenschraft schenken könnte wär es Geduld.

00:56:16: Sofort.

00:56:17: Ja.

00:56:18: Und was ich nicht von dir haben will ist deine Ungeduld.

00:56:22: Das war für mich so relativ.

00:56:23: Ich hab das heute Morgen nämlich erst gelesen und habe das dem Jens vorgelesen,

00:56:27: und

00:56:28: er wollte mit mir antworten!

00:56:29: Und das wären die beiden Dinge...

00:56:32: Nicht deine

00:56:33: Kurzäuphorie?

00:56:34: Das finde ich jetzt nochmal anders.

00:56:35: Ja, gehe ich mit.

00:56:37: Würde auch niemandem wünschen diese Ungeduld.

00:56:39: So was würde ich dir gerne wünscht?

00:56:42: Einer Eigenschaft.

00:56:44: Fangen an mit einer, die du nicht haben möchtest.

00:56:47: Was ich von dir nicht

00:56:49: haben möchte, dann schlafen

00:56:53: wir

00:56:53: gar.

00:56:56: Da fällt mir ... da fällt mir überhaupt nichts ein, was ich von dir nicht haben möchte.

00:57:04: Vielleicht fällt mir, wenn wir gleich den Break machen ... Oha!

00:57:06: Ich mach's im Cliffhanger ne?

00:57:07: Ja vielleicht fällt mir dann etwas ein aber so intuitiv und auch was ich dir schenken

00:57:12: würde... Also weil ich finde das ist sowas mehr eingefallenes habe ich direkt gedacht nee das kann ich dir auch sofort sagen.

00:57:17: Ja klar weiß ich ja auch nicht.

00:57:18: Weil dass nix ist was ich irgendwie ähm.

00:57:20: also es wäre aber auch nichts wo ich jetzt sagen würde das ist super schlimm Es gehört einfach zu unserem Leben.

00:57:25: Also weißt du, Eigenschaften sind ja... Ja.

00:57:27: Also wir machen einen Cliffhanger!

00:57:29: Wir machen eine kurze Pause.

00:57:30: bleiben Sie dran wenn sie wissen wollen was soll die Angie besser können und was möchte ich auf keinen Fall was sie gut kann bis gleich Tschüss.

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